Le Petit mit kurzen Hosen:
"Kurze Beine! Wie ein Bauarbeiter!"
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Wir sprachen darüber, dass wir hoffentlich noch vor Weihnachten in unser Haus ziehen werden (toi, toi, toi). Zu Weihnachten kommt ja auch der Weihnachtsmann, wie Le Petit bemerkte und es gibt Geschenke.
ich: "Hast du denn schon einen Wunsch?"
er: "Ja, einen Glückwunsch."
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Le Petit schält beim Frühstück sein Ei.
"Ich mach das ganze Ei nackt."
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Le Petit knaupelt an einer Aufschürfung am Arm rum, puhlt ein bisschen Grind ab und hält es uns hin.
"Guck mal: Puhl."
Mittwoch, 10. September 2014
Dienstag, 9. September 2014
Die neue Lust zu wandern
Früher waren wir, meine Eltern, meine Schwester und ich, oft unterwegs, nicht selten wandernd. Im Harz, im Erzgebirge, im Thüringer Wald oder am liebsten in der Sächsischen Schweiz. Seit ich meinen Mann kenne, waren wir, er und ich, eher auf dem Wasser unterwegs. Erst segelnd, dann paddelnd auf einem Faltboot, auf Flüssen, Seen und der Ostsee. Mal stundenweise, mal als Tagesausflug oder als Gepäcktour mit Zelt. Dann kam Le Petit und unser Bewegungsradius schränkte sich erst einmal stark ein. Auch verlagerten wir uns inzwischen aufs Fahrrad und den Anhänger. Jetzt aber sind wir irgendwie zurückgekehrt. Zwei wunderschöne Wanderungen liegen hinter uns. Man schnappt sich einfach beide Kinder und einen Rucksack (sowie zwei Tragen) und schon geht's los. Das war nur mit Le Petit so irgendwie nicht möglich. Da erschien es mir immer als riesiger Aufwand. Jetzt haben wir mit beiden Kindern irgendwie relativ schnell alles beisammen, um uns auf den Weg zu machen. Übungssache?
Jedenfalls wurde meine Lust aufs Wandern wieder geweckt. Ich liebe den Herbstwald, der warme Duft von Pilzen, Laub und Nadeln. Hier ein frischer Wind, dort eine warme Brise. Die Anzahl der Kilometer ist mit Kinder lächerlich klein, aber darum geht es ja auch nicht beim Wandern. Nicht wahr? Der Weg ist das Ziel. Auf zu neuen Erlebnissen.
Auf der ersten Wanderung gemeinsam mit meiner Schwester konnten wir viele leckere Pilze sammeln. Trotz vorgerückter Stunde haben wir Abends noch schnell eine unglaublich duftende Pilzpfanne zubereitet, die mir schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammen laufen ließ. Allerdings - alles für die Katz beziehungsweise den Biomüll; es hatten sich tatsächlich ein paar Bitterlinge dazu gesellt. Mist! Nächstes Mal wieder nur mit Pilzbuch.
Freitag, 5. September 2014
Drei Jahre
Lieber J.,
am Wochenende bist du drei Jahre alt geworden. Für dich war es der erste Geburtstag, auf den du dich bewusst gefreut hast und bei dem du Wünsche geäußert hast. Der größte Wunsch war ein Fahrrad. Als du am Samstag Morgen durch die Wohnzimmertür geschlunzt hast, bemerktest du: "Oh, ein neues Fahrrad. Zu wen ist das? Zu Mami?" Süß! Es war natürlich für dich. Ich hab es ja nicht glauben können, aber du kannst tatsächlich schon Fahrrad fahren. Das Aufsteigen und Absteigen fällt dir aufgrund der Größe noch schwer, aber du kannst tatsächlich fahren! Papi und du habt ein bisschen geübt, aber eigentlich war das alles absolut kein Problem für dich. Ich bin völlig baff. Seitdem ist das Fahrrad und die große Schaufel der Hit.
Du bist ein toller Junge. Ich bin immer wieder erstaunt, wie klar und deutlich du dich ausdrücken kannst. Insbesondere drückst du auch deine Gefühle eindeutig aus. Überhaupt bist du sehr gefühlsbetont. Einerseits bist du schnell beleidigt, andererseits aber auch schnell wieder gut gelaunt. Ich selbst komme dabei ganz oft nicht hinterher. Nach wie vor bist du ein totaler Quatschkopf und kasperst gerne rum, mit Grimassen, hüpfen, Augen verdrehen und Quatschwörtern. Deine beiden Schimpfwörter im Moment sind ganz gerne Feuerlag und Rasenmahd (aha). Du badest gerne, hasst es aber die Haare zu waschen, wie sicherlich 99% der anderen Kinder auch. Manchmal dagegen erscheinst du uns beiden schon sehr erwachsen. Du bist offen für andere Leute, Kinder wie Erwachsene, teilst (meist) gerne dein Spielzeug.
Du hast eine sehr ansteckende Art zu lachen. Mein Vater hat dein Lachen letztens mit Timm Thaler verglichen, was ich sehr passend finde. Du bist auch der Einzige bis jetzt, der es schafft deine kleine Schwester zum herzlichen Lachen zu bringen ohne sie zu kitzeln oder ähnliches. Ihr beiden Kinder seid euch beiden einfach viel näher, als wir Erwachsenen es sein können.
Du hast eine sehr ansteckende Art zu lachen. Mein Vater hat dein Lachen letztens mit Timm Thaler verglichen, was ich sehr passend finde. Du bist auch der Einzige bis jetzt, der es schafft deine kleine Schwester zum herzlichen Lachen zu bringen ohne sie zu kitzeln oder ähnliches. Ihr beiden Kinder seid euch beiden einfach viel näher, als wir Erwachsenen es sein können.
Deine Schwester hast du "auf deine Art" gern. Ich bin mir aber sich, dass ihr euch beide bald finden werdet und ihr toll zusammen spielen könnt.
Wir freuen uns deine Eltern sein zu können, haben dich sehr lieb und sind gespannt, wie du dich weiter entwickelst.
Der Flow fehlt
Hier ist es in letzter Zeit sehr ruhig geworden. Es gibt zwar einiges, das bloggen möchte, im Kopf auch schon halb ausformuliert, aber am Laptop fehlt mir dann immer ein bisschen der Flow. Mal sehen, ob sich das demnächst mal wieder ändern wird.
Freitag, 15. August 2014
Kindermund mit drei
Geburtstagswünsche eines Fast-Dreijährigen:
"Le Petit, du hast bald Geburtstag. Was wünscht du dir denn?"
"Hmm, vielleicht Dudelade? Oder Bummibärchen?"
Na, das lässt sich vielleicht machen.
"Le Petit, du hast bald Geburtstag. Was wünscht du dir denn?"
"Hmm, vielleicht Dudelade? Oder Bummibärchen?"
Na, das lässt sich vielleicht machen.
Donnerstag, 14. August 2014
Ins Bett gebracht
Le Petit schläft im Moment Abends schlecht ein, kommt noch mehrmals aus dem Bett, muss noch mal auf die Toilette etc. Wahrscheinlich läuft das in anderen Familien ähnlich ab. Gestern durfte er deswegen ein bisschen länger aufbleiben. Und während Lieschen schon friedlich schlummerte, spielte er noch im Wohnzimmer. Er legte sein Schäfchen schlafen, deckte es zu, gab ihm ein Gute-Nach-Küsschen und sang noch ein Lied. Anschließend sollte ich mich aufs Sofa legen. Das Schäfchen wurde neben mich gebettet, wir wurden zugedeckt, bekamen ein Küsschen und ein Lied und dann bin ich auch ganz schnell eingeschlafen ;-)
Nicht einmal das Wetter bei den Nachrichten habe ich mitbekommen, obwohl ich mich so bemüht habe zuzuhören. Danach bin ich schnell ins richtige Bett gehüpft, wobei mein Mann und (gezwungenermaßen) Le Petit dann auch mitkamen. Gute Nacht (um kurz nach acht)!
Nicht einmal das Wetter bei den Nachrichten habe ich mitbekommen, obwohl ich mich so bemüht habe zuzuhören. Danach bin ich schnell ins richtige Bett gehüpft, wobei mein Mann und (gezwungenermaßen) Le Petit dann auch mitkamen. Gute Nacht (um kurz nach acht)!
Dienstag, 12. August 2014
Schon wieder Ferien
Wir hatten schon wieder Ferien. Diesmal haben wir die anderen Großeltern besucht. Wie toll, dass wir bei den Großeltern immer ein bisschen Urlaub machen können. Bei meinen Schwiegereltern können wir dann auch immer ein bisschen das Meer genießen. Diesmal haben wir sogar einen Ausflug an die Nordsee gemacht und ließen uns so richtig durchpusten. Nur die Kinder fanden den Wind nicht so schön. Le Petit hat sich noch ein bisschen anfreunden können, Lieschen hat aber immer geweint, wenn ihr Köpfchen in den Wind kam (was dann die Bewegungsfreiheit des Tragenden ein bisschen einschränkte). Ich war in der Ostsee baden, mein Mann genoss beide Meere (beide Meere, wie toll das klingt). Wir hatten sogar Zeit für uns beide, ließen die Kinder bei den Großeltern (beide!) und fuhren nach Flensburg. Ich hätte die Zeit mit meinem Mann auch noch ein bisschen mehr genießen können, hätte ich nicht die ganze Zeit Bedenken gehabt, dass wir entweder die Großeltern überlasten oder dass Lieschen die ganze Zeit weint. Letzten Endes lief es dann tatsächlich prima. Ach, diese Gedanken einer Mutter...
Einen frühen Morgen habe ich genutzt, um ganz alleine mit dem kleinen Mädchen einen Spaziergang übers Land zu machen. Herrliche Sonnenstrahlen in Nebellandschaft, tropfenbenetzte Spinnenweben, Rehe und Hasen, Ruhe, diese Ruhe. Zeit für mich (Lieschen war im Wagen wieder eingeschlafen).
Auf der Rückfahrt gab es wieder mal Stau. Neuruppin ist das Lehrte des Ostens, haben wir festgestellt. Die Kinder haben sich großartig benommen. Le Petit zeigte das erste Mal Einsicht, dass es weit ist und beruhigte sich zwischendrin immer selber "Dauert nicht mehr lange, wir sind bald da."
Wie immer nach einem längeren Ausflug, haben wir uns danach ein bisschen verändert. Die vielen neuen Eindrücke werden verarbeitet und formen uns (äh, also eher die Kinder und dadurch dann wir). Jetzt gibt's erst mal wieder Alltag. Auch ok.
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