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Mittwoch, 13. April 2016

Fast- und Osterpause

Nun habe ich vor gut zwei Monaten von meinem Süßigkeitenfasten gesprochen und dann ist daraus aus Versehen ein Blog-Fasten geworden. Nun ja, jetzt bin ich wieder da.
In der Zwischenzeit war ich zwei Wochen lang Strohwitwe und habe wieder einmal bemerkt, wie groß die Kinder geworden sind. Klar, war es anstrengend. Aber das lag diesmal eher daran, dass ich krank geworden bin. Nichts schlimmes - Gott sei Dank. Die Kinder machen jetzt einfach fein mit und ich habe es sogar ein bisschen genossen.
Ostern haben wir wieder bei meinen Schwiegereltern am Meer verbracht, wo wir uns den Wind um die Nase wehen ließen. Dank Zeitumstellung fand die Ostereiersuche kurz vor 9 Uhr morgens statt, nach alter Zeit wäre es kurz vor 8 gewesen... (und wir haben NACH dem Frühstück gesucht...)
Die Kinder haben zu Ostern lustige Steckenpferdchen bekommen, die ich noch vorstellen möchte (aus alten Socken meines Vaters :-) ). Letztes Jahr bekamen sie diese Hasen, die sie immer noch bekuscheln. Die Schokoeier wurdem vom Lieschen so schnell wie möglich vertilgt, während der Große seine lieber hinter dem Klavier (!) versteckte und schön langsam genoss. So unterschiedlich sind sie, unsere beiden Kinder.
Die 8 Stunden Fahrt zu den Großeltern ist mittlerweile auch kein Problem mehr. Wir hören Hörspiele, gucken Bücher an und malen oder kleben Aufkleber. Nur ein Stillstandstau kurz vor Ende bringt uns dann doch aus dem Konzept.

Hier trage ich meine neue Goldmütze, gestrickt aus golden-gelber Wolle.
In den letzten beiden Wochen packte mich und meinen Mann das Nähfieber! Aber dazu will ich später mehr schreiben.
Jetzt erfreue ich mich ersteinmal an meinem neu-belebten Blog.



Dienstag, 2. Februar 2016

Unser Wochenende

Dieses Wochenende haben wir sehr ruhig verbracht. Ich bin Samstag schon kurz nach 6 wach gewesen. Das freut mich immer und ich stehe auf, um noch ein wenig die Ruhe zu genießen. Dann sitze ich in der Küche, stricke und schaue in die Morgendämmerung. Diesmal war es allerdings nur Dunkelheit, 6 Uhr ist schon wirklich sehr zeitig. In der Woche klingelt der Wecker auch 6 Uhr, da bin ich nie wach... Meist gesellt sich kurze Zeit später der Große schon dazu und ich muss aufpassen, dass ich nicht enttäuscht bin, ihn schon zu sehen...
Seit Jahresbeginn sind unsere Wochenende schöner geworden, habe ich das Gefühl. Irgendwie ein bisschen ruhiger. Nein, falsch. Ich bin ein bisschen ruhiger geworden. Schreie nicht mehr so schnell rum. Versuche weniger zu schimpfen. Nicht so einfach, aber ich übe und übe (haha und habe auch genug Gelegenheiten zum Üben). So ein Jahreswechsel ist schon gar nicht so schlecht.
Den Samstag Vormittag verbrachten wir spielend, draußen und drinnen, und Betten neu beziehend. Die Bettwäsche durfte draußen trocknen. Ich liebe es, wie sie im Wind flattert. Und ich liebe es, jetzt eine Wäscheleine spannen zu können. Ich bin sowieso immer wieder ganz verzückt von unserem Haus und der Gegend. Nach dem Mittag durften die Kinder die Mumins schauen. Mittagsschlaf wird ja eh überbewertet, bei ihnen zumindest. Ich lag jedenfalls auf dem Sofa und hatte auch mal die Augen geschlossen. Gleich danach ging es raus. Die Kinder trugen ihre wunderschönen Wollsachen, in die ich mich auch so gerne kuscheln würde. Wir besuchten meine Lieblingsstelle. Ein Fliederstrauch, in dem man schön klettern kann. Wir kullerten den Deich hinunter und lachten über die Schwindlichkeit.Unser kleines Mädchen hat ihre ganz eigene Art zu kullern, ein bisschen seitlich, ein bisschen quer, ein bisschen bergauf.
Zuhause baute ich mit dem Großen eine Kugelbahn aus Kaplasteinen. Genial diese Dinger!
Am Sonntag buk ich frisches Sauerteigbrot, der Große konnte endlich wieder seine Nachbarsfreundin besuchen und wir empfingen meine Schwester und ihren Freund als Besuch. Wir ließen uns den eiskalten Wind um die Nase wehen, während die Kinder mit der Seifenkiste ziemlich kamikazemäßig den Deichweg runterfuhren. Mein Herz stockte ein paar Mal, jedoch ist nichts passiert. Meine Schwester meinte, dass wir unseren Kindern ja wirklich ganz schön viel zutrauen, ähm ja. Hoffentlich sind wir nicht zu leichtsinnig. Anschließend schlugen wir uns die Bäuche mit Waffeln voll und verabschiedeten unsere Nachbarn bei Glühwein und Lagerfeuer draußen. Alle Nachbarskinder tollten herum, der Feuer wärmte, die Dämmerung schlich heran und ich beobachtete wie auf der anderen Elbseite die Lichter der Dörfer angingen.
Bloß Kinderbaden haben wir wieder nicht geschafft. Dafür ist das Wochenende einfach zu kurz.

Montag, 25. Januar 2016

Geburtstagswochenende

Wie der Titel schon vermuten lässt, hatten wir ein wunderschönes Wochenende.
Eingeläutet wurde es allerdings sehr fies mit einem Anruf meines Mannes, dass sein Fahrrad geklaut wurde. Ziemlich exakt ein Jahr nach meinem Fahrradverlust. Le Petit war sehr empört und schlug vor, dass die Polizei und die Feuerwehr kommen sollte, um alle Diebe mit kaltem Wasser abzuspritzen. Ich wollte gerade über seine kindliche Unverdorbenheit lächeln, da setzte er hinterher: "Und dann machen wir sie alle tot." Äh ja, so viel zur Unverdorbenheit.
So ein Fahrradklau ist nicht nur finanziell ziemlich blöd, auch logistisch stellt uns das vor Herausforderungen. Der Kindergarten ist 11km entfernt und wir holen die Kinder ausschließlich mit dem Fahrradanhänger ab. Aber wir haben den Ärger bereits überwunden. Er hilft uns sowieso nicht...

Nun zu dem schönen Teil des Wochenendes. Am Samstag haben wir den Schnee nocheinmal richtig genossen. Vormittags liefen mein Mann und der Große eine Runde Ski. Sie starteten direkt an der Haustür, hinten durchs Tor hinaus auf die Elbwiesen. So eine Idylle! Ich bereitete mit dem Lieschen frische Pasta zu. Ziemlich aufwändig, aber super köstlich. Nach dem Mittag schickte mein Mann mich mit den Skiern los und schenkte mir zwei wertvolle Stunden voller Ruhe, Schneewirbel, Eisschollen und Auspowern bzw. Staunen ob der Natur. Wieder direkt an der Haustür gestartet. Erwähnte ich bereits, wie glücklich ich mit unserem neuen (Reihen)Haus bin?!
Anschließend wurde noch gerodelt und ein Schneemann gebaut. Der jedoch fiel im Laufe des Abends aufgrund der hohen Plusgrade bereits wieder um. Der Große machte den brillianten Vorschlag den Schnee der Kugeln wieder im ganzen Garten zu verteilen, um mehr Schnee zu haben.

Sonntag durfte ich "ausschlafen" und wurde dann runter zum Frühstück und meinem Geburtstagstisch mit Geburtstagskuchen und Wunderkerzen geholt. Einunddreißig Jahre sind es nun. Meine Familie sang das Geburtstagslied und der Große musste meinem Mann wegen des Textes ausshelfen. Ach, es ist wunderbar Familie zu haben (meistens, nicht wahr?!). Zum Mittag trafen wir uns mit meinen Eltern und Nachmittags wurden Waffeln im neuen Waffeleisen gebacken. Ich träume bereits vom Sommer mit Waffeln und Erdbeeren, von Apfelwaffeln, Zimtwaffeln, herzhaften Waffeln...
Der Tag klang mit Wolle wickeln, stricken und Tatort aus. Merci!!

Dienstag, 3. November 2015

Unser Wochenende

Diese Wochenende haben uns - relative spontan - die Eltern meines Mannes besucht. Sie wohnen weit weg, weshalb wir uns nicht allzu häufig sehen können. Eine Anreisezeit von 7 Stunden ist nicht ohne. Die Kinder haben sich riesig gefreut. Es ist immer süß anzusehen, wie aufgedreht durch die Wohnung laufen und ganz viel Quatsch machen. Den Samstag ließen wir ruhig angehen. Also unsere Variante von ruhig. Die Großeltern spielten ganz viel mit den Kindern und mein Mann sägte und malte in maximaler Eile Holzleisten zu, um das Treppenauge endlich fertig auszukleiden. Ich baute eine neue Schuhbank für unseren Flur zusammen, ordnete Schuhe und machte noch ein bisschen sauber. Zum Mittag trafen wir dann alle wieder zusammen. Super, so viel zu schaffen!

Am späten Nachmittag brachen wir auf zu einer Halloween-Feier auf einem benachbarten Ponyhof. Unsere beiden Fledermäuse flatterten dahin. Na nicht ganz. Die große Fledermaus fuhr mit dem Fahrrad und die kleine ließ sich im Kinderwagen schieben. Wir bestaunten ein großes Feuer, viele gruselige Verkleidungen, tranken Glühwein und Kinderpunsch und warteten auf den großen Lampionumzug. Als der dann endlich startete, bewegte er sich leider in die falsche Richtung, sodass wir gleich wieder nach Hause gingen.


 
Sonntag nutzten wir das goldene Herbstwetter, um in den Weinhängen spazieren zu gehen und unsere Nase in die warme Luft zu halten. Abends gab es dann noch Zwiebelkuchen und (gekaufte) Maronen aus dem Ofen. Was für ein toller Herbsttag!
Es war schön, die Großeltern da zu haben. Insbesondere, da sie das erste Mal bei uns übernachtet haben. Das lief nicht schlecht. So könnten wir es wieder machen.

Montag, 26. Oktober 2015

Unser Wochenende

Was für ein reiches, volles Herbstwochenende. Wir hatten so tolles Wetter, leuchtende Sonne, kühle Luft, strahlende Farben, blauer Himmel, unerwartete Herbstschätze.
Meine Schwester und ihr Freund besuchten uns Freitag Abend, sodass wir zusammen redend das Wochenende einläuten konnten. Leider musste mein Mann Samstag arbeiten und konnte uns so nicht auf einen wunderschönen Herbstspaziergang begleiten. Wir fanden viele bunte Blätter und Esskastanien! Der Herbst ist so wunderbar mit seinen ganzen Schätzen. Wieder zu Hause buken wir Zwiebelkuchen und aßen die Maronen frisch aus dem Ofen.
Die Kinder spielten viel und einträchtig mit Lego und bauten Endlosautos mit vielen, vielen kleinen Mitfahrern. Die kleinen Männchen, die Lieschen zur Taufe geschenkt bekam, wurden auch wieder bespielt.
Der Sonntag brachte viel Ruhe und Harmonie. Die Beete wurden winterfest gemacht und wir ernteten die letzten Kartoffeln, Möhren und Bohnen. Ich bin immer noch überglücklich einen eigenen Garten zu haben! In der Mittagspause bastelte ich  mit Le Petit Geisterumhänge für Halloween und zu allem Überfluss sprang auch noch ein halbes Stündchen stricken für mich heraus. Wir besuchten einen Bauernmarkt, aßen Honigbonbons, tranken frischen Apfelsaft und genossen die zusätzliche Stunde am Abend. Die Kinder gehen zur Zeitumstellung immer zur "alten" Zeit ins Bett und schlafen dafür Montag morgen aus.
Und jetzt noch eine kleine Bilderflut:

 





Freitag, 11. September 2015

Pause

Eigentlich schulde ich noch den Vierjahresbericht von Le grand Petit. Außerdem muss ich unbedingt vom kleinen Lieschen erzählen, die auch schon so eine Große ist und sich morgens mehr Sachen selbst anzieht als ihr Bruder...
Stattdessen wird es in den nächsten zwei Wochen hier ruhiger.

bis dahin, Kathrin

Mittwoch, 9. September 2015

Wochenende

Heute ist zwar schon Mittwoch, aber ich möchte dennoch vom Wochenende erzählen. Wenn meine Arbetiskollegen fragen, was wir am Wochenende geplant habe, stocke ich meist kurz. Denn meist haben wir nichts geplant und trotzdem ist das Wochenende voll. Zum Hinsetzen und Erholen bleibt meist keine Zeit. Ich ärger mich darüber, wir haben ständig irgendetwas zu tun. Es ist dauernd etwas zu werkeln oder zu putzen. Gerade das Saubermachen würde ich gerne auf die Wochentage schieben, aber das klappt nicht richtig. Ich muss allerdings auch zugeben, dass wir viele Dinge selber machen, obwohl man sie kaufen könnte. Diese Dinge kosten Zeit und Energie, aber machen uns einfach Spaß Am Samstag habe ich beispielsweise Marmelade eingekocht - Mirabelle und Pfirsich. Hm, das hat geduftet. Und auch wenn das Entkernen der Mirabellen sehr mühlselig war, ich werde mich im Februar sehr über die säuerliche, fruchtige Marmelade freuen, die nach Spätsommer schmeckt. Mittlerweile haben wir über 50 Gläser Marmelade, das sollte wohl reichen, denke ich. 
Sonntag Nachmittag haben wir einen wunderschönen Ausflug gemacht. In unserer Nähe gibt es Beerenfelder. Direkt davor ein Beerencafee mit Spielplatz. Und so saßen wir im stürmischen Wind, ließen uns Kaffee und Kuchen schmecken und tobten über die Heuballen (was war ich dankbar, dass ich Le Petit fangen sollte. Es hat so einen Spaß gemacht.). Es war ein wunder-, wunderschöner Herbsttag. Viel Wind, dunkle Wolken, goldenes Heu und ab und zu Sonnenstrahlen. Ich wurde in meine eigene Kindheit katapultiert und kam aus einem Freudentaumel gar nicht mehr raus. Anschließend kamen die Kinder in die Wanne und ich kochte Grießbrei mit Pflaumen und Zimt zum Abendbrot. Ach ja, so muss Herbst sein! Die ganze Woche zehre ich davon.



Montag, 31. August 2015

Geburtstagswochenende

Wir hingen diese Woche ja alle ganz schön durch. So durch, dass das kleine Lieschen am Freitag zu Hause bleiben musste und Abends dann Fieber kurz vor der 40 Grad Grenze hatte. Sie hing seit dem Mittagsschlaf nur durch und konnte gar nichts mehr machen. Samstag waren es dann zum Glück nur noch knapp unter 39 und da hatte sie sich nach der Rumliegerei sogar auch wieder hingesetzt. Aber wir hatten ja sowieso keine großen Pläne für Samstag. Wir wollten ja entspannen. Und weil das so langweilig war, hat sich der Mann dann spontan auf den ersten Paddelausflug mit dem Großen gewagt. Sie haben das Faltboot zusammengebastelt und sind zum Fluß gelaufen.
 
Le Petit war Feuer und Flamme und hat sich riesig gefreut. Ansonsten ist er im Moment eher - ähm - sagen wir "herausfordernd" (in der Wissenschaft beispielsweise hat man nie Probleme, immer nur Herausforderungen...). Und ich hatte dadurch, nachdem ich einen Kuchen und 24 Muffins gebacken hatte, eine wunderschöne lange Mittagspause nur für mich (und die Muffins...).
Mittags gabs das erste Kürbiscurry von zwei unserer insgesamt 6 Hokkaidokürbissen aus dem eigenen Garten! So ein eigener Garten ist schon echt genial. Als Erntehelfe ist Le Petit auch total prima. Er hat sie abgeschnitten, aus Eigeninitiative heraus abgewaschen und in die Küche gebracht. Großer Junge!

Ja, wirklich ein großer Junge, der am Sonntag dann seinen vierten Geburtstag feierte. Am Vorabend dämmerte es ihm, dass er am nächsten Tag dann wirklich Geburtstag hat und er wurde ganz freudig und sagte "ich freu mich so!". Trotzdem schlief er gut ein und wurde am nächsten Tag erst kurz vor 8 wach. Er hat sich über seine Geschenke gefreut (nur den Ball fand er eher langweilig, mit dem der Nachbarn hatte er dafür ewig gespielt). Beide Kinder haben dann ersteinmal die Bücher bestaunt.

Im Bad hat er dann vorgeschlagen, dass ich ihm die Haare schneide *schluck* Seine süße blonden, struppigen, lockigen, weichen Haare? Ich hab mich mehrmals vergewissert, denn danach sind sie ja ab. Aber er war sich seiner Sache sicher und jetzt sieht er gleich nocheinmal größer aus. Hoffentlich wird dann auch mal vernünftiger.

Den Vormittag verbrachten wir am Sandkasten, bis es uns zu warm wurde. Zum Mittag gab es wie gewünscht Eierpfannkuchenplinsenpallatschinken. Und Nachmittags kamen endlich, endlich die Gäste. Es gab ein Wickingerschiff als Kuchen, ein paar Wickingerspiele mit Wickingerhelm und einen Schatz. 

Anschließend wurden alle Kinder im PoolPlanschbecken abgekühlt. Bei einem Spiel mussten die angehenden Wickingermänner und -frauen ihre Geschicklichkeit beweisen. Auf dem Blog "Zuckersüße Äpfel" gab es diese Woche erst eine Anleitung für Fangbecher. Vielen Dank dafür! Jedes Kind durfte sich noch eine Perle aussuchen und sie waren tatsächlich recht geschickt.

Irgendwann war es 18 Uhr, die Kinder wurden wieder abgeholt. Ein Mädchen meinte beim Schuhe anziehen. "Das war aber schön!" Ach, das erfüllt und freut mich (auch wenns nicht das eigene Kind war, naja). Meine Schwester aß noch mit uns zu Abendbrot und die Kinder wurden müde ins Bett gebracht. Ich schmolz noch Schokolade für den Kuchen zum Geburtstagsessen im Kindergarten (und wartete anschließend, bis sie wieder halbwegs fest genug war, um sie zu verstreichen, ohne dass sie gleich wegfließt) und verfolgte wie ungeschickt Wallander sich benimmt.
Alles in allem ein schönes, volles, aber auch entspannendes Wochenende. So und jetzt ist ersteinmal genug mit der Feierei!

Wir haben übrigens Familien- und Kindergeburtstag zusammengelegt. Das war prima! Tolle Unterstützung von meiner Schwester! Vielen lieben Dank!

Sonntag, 3. Mai 2015

What a wonderful

wonderful day!




Mittwoch, 18. März 2015

Ich glaube, meine Kinder werden groß

Den gestrigen Morgen war ich alleine für Frühstück und Kinder fertig machen zuständig, da mein Mann in der Nacht Strahlzeit hatte. Ich kann mich noch erinnern, wie stressig das vor einem halben Jahr war. Diesmal lief alles wie geschmiert. Dank neuem Haus schlafen die Kinder mittlerweile alleine aber zusammen im Kinderzimmer. So konnte auch niemand aufwachen, als mein Wecker klingelte. Ich bereitete schnell die Haferflocken für das Frühstück zu und machte mich im Bad zurecht. Ich weckte die Kinder; Lieschen freut sich immer, wenn ich rein komme, Le Petit ist ein ganz großer Morgenmuffel. Für den Großen machte ich Musik an: "Morgenstimmung" von Edvard Grieg. Ich liebe das Lied morgens. Immer wieder erstaunlich, wie gut Musik etwas vertonen kann. Die Kleine ließ sich problemlos anziehen. Den Großen zog ich danach auch aus dem Bett und es ging mit dem üblichen Palaber im Bad ab. Auch beim Frühstück und Jacken/Schuhe anziehen gab es kein Drama (wofür ich mittlerweile dankbar bin, man wird ja als Eltern doch ein bisschen demütig). Anschließend fuhren wir mit dem Auto (mein jetziges Fahrrad hat keine Anhängerkupplung) zur KiTa. Ein bisschen anhänglicher waren sie bei mir als bei meinem Mann, aber letzten Endes waren doch beide zufrieden in ihren Gruppen.
Wow, so entspannt und harmonisch! Ich konnte sehr ausgeglichen in meine Arbeit starten.
Nachmittags haben wir das schöne Wetter genutzt, waren in unserem alten Viertel ein Eis essen und auf dem Spielplatz. Die Harmonie setzte sich fort. Es war wunderschön mit den beiden. Sie sind zusammen gerutscht, Le Petit kletterte die große Rutsche hinauf, wir haben Freunde getroffen. Auch der Rückweg zum Auto lief ohne größere Ausetzer Le Petits ab (Wie man so schön sagt, man wächst mit seinen Aufgaben. Ich schaffe es mittlerweile beide Kinder gleichzeitig zu tragen. Gestern zum Glück nicht notwendig). Ich bin ganz verzückt und etwas überrumpelt. Meine Kinder werden groß!

Beim Eis essen bekam Lieschen eine eigene Waffel (ohne Eis) und durfte an meinem schlecken. Irgendwann hat sie es sich ganz geschnappt. Als ich es ihr wieder entwenden wollte, wurde sie wütend und haute es sich erst meckernd mehrmals an die Mütze. Anschließend schlenkerte sie es wie wild hin und her. Schließlich flog das Eis in hohem Bogen auf meine und ihre Jacke, wo ich es mit den Finger zum Glück schnell auflesen konnte. Wir hatten dann zwar einen Eisfleck auf den Jacken, aber ich musste trotzdem sehr lachen. Das Leben mit Kindern ist immer wieder überaschend (lustig).
(Und ich glaube, ich wäre sauer gewesen, wenn das Le Petit in dem Alter gemacht hätte. Ach, heute sehe ich die Dinge etwas anders. Tut mir leid, mein Kleiner.)

Mittwoch, 11. März 2015

Wieder da

Letzte Woche war es still hier, denn ich war krank zu Hause. Montags habe ich mich noch auf Arbeit zu einer (für mich) wichtigen Besprechung geschleppt. Außerdem stellte sich unser neuer Lehrstuhlinhaber und Chef vor. Danach bin ich gleich nach Hause verschwunden. Glücklicherweise war keines der Kinder krank, sodass ich mich wirklich erholen konnte.
Am Wochenende sind Le Petit und mein Mann über Nacht zu einer Geburtstagsfeier im Verwandtenkreis gefahren. Nur das Mädchen und ich blieben zu Hause. Wow, das war ruhig! Da sie Mittagsschlaf macht, hatte ich tatsächlich auch eine Mittagspause, in der ich mir eine Stuhl in die Sonne (!!!) stellte, mir einen Kaffee machte und strickte. Ab und zu blinzelte ich in die Sonne und genoss die Wärme. Das war herrlich. Sonntag Nachmittag kamen die Jungs zurück und wir verbrachten die Zeit draußen auf der Gemeinschaftswiese. Nach und nach kamen alle Nachbarn mit ihren Kindern. Wir saßen, quatschten, spielten, lachten. Wunderschön! So habe ich mir das erträumt. Ich musste mich ein bisschen zusammenreißen, nicht alle paar Minuten zu sagen: "Ist das nicht herrlich?!" Aber gedacht habe ich es pausenlos.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Schwedenluft

Seit Montag sind wir wieder da. Wir hatten einen herrlichen Kurzurlaub in Südschweden. Das Wetter war wunderschön - herbstlich, sonnig, neblig, windig, einfach perfekt. Da wir die lange Anreise zu meinen Schwiegereltern gewohnt sind, war die Fahrt nach Rostock ruckzuck geschafft. Und dann fing er an, unser Urlaub. Le Petit war total aufgeregt und aufgedreht. Mit der Fähre! Die große, große Fähre, bis in den Himmel reicht die. Im Vandrarhem angekommen sind wir nach Schlafenszeit. Schnell wurde Lieschen ins Bett gesteckt und der Große durfte noch ein bisschen aufbleiben. Unsere Kinder sind absolute Urlaubskinder. Es war wunderschön mit ihnen. Sie haben die neue Umgebung genossen, die kleinen Ausflüge ans Meer, zum Hafen, zum Einkaufen. Sie aßen Räucherfisch zum Mittag und unser improvisiert gekochtes Abendbrot. Zufällig habe ich bei Frische Brise gelesen, dass wir den Kanelbullensdag gebührend gefeiert haben und leckere Bullen zum Kaffee hatten (Bemerkung meines Mannes: "Ach so, deswegen waren die auch im Angebot.") Gekauft haben wir sie übrigens in Schwedens südlichster Bäckerei, was überhaupt ein Wunder ist, da es in Schweden fast keine Bäckereien gibt. Am Sonntag Vormittag haben wir dann das Vandrarhem verlassen und haben den Tag bei Sturm am Strand verbracht. Haben Sandburgen gebaut (mein Mann und Le Petit), den Strand untersucht und gekostet (Lieschen) und die Nase in den Wind gehalten (ich). Mittagspause haben wir im Kofferraum und im Windschatten einer kleinen Düne gemacht. Ich konnte ein bisschen stricken und ein Wimmelbuch wurde "durchgelesen". Anschließend waren mein Mann und Le Petit mit den Füßen baden. Oh, was hat sich Le Petit kringelig gelacht, wenn sie vor den Wellen weggerannt sind. Am Nachmittag haben wir einen langen Herbstspaziergang gemacht. Le Petit hat im Kinderwagen geschlafen und Lieschen im Trageteil - frische Luft macht seeeehr müde. Das Licht war ganz golden. Zum Abschluss haben wir uns in Trelleborg eine Pizza gegönnt. Was bei uns die Dönerläden sind, sind in Schweden die Pizzerien. Während der langen Wartezeit auf die Fähre (die erst 23 Uhr ablegte) hat uns Le Petit dann im Auto ein Ohr abgequatscht, bis er dann doch irgendwann (ob du es glaubst oder nicht) eingeschlafen ist. Die Kabine auf der Fähre war grandios (die günstigsten schon ausgebucht). Ein Fenster! Nach vorne! Auf die Fährspitze zeigend! Wir haben zuschauen dürfen wir die große Ladeklappe der Fähre zuging, als wir ablegten. Beide Kinder waren wach und haben sich gefreut (auch Lieschen). Selbst die Nachtfahrt auf der Fähre auf dem schaukelnden Schiff (es hielt sich glücklicherweise in Grenzen) haben beide wunderbar mitgemacht. Morgens haben wir in Rostocks Innenstadt beim Bäcker gefrühstückt, schlenderten noch einmal durch die Gassen, besuchten das physikalische Institut der Uni und fuhren anschließend wieder heim.
Ein wunderschöner Urlaub!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Wochenende

Wir hatten ein Bilderbuchwochenende, das unbedingt gebloggt werden muss. Samstag kamen zum Mittag Freunde mit ihrem kleinen Sohn, der genau einen Monat jünger als Lieschen ist. Wir haben zusammen gegessen, waren auf dem Spielplatz, haben gemütlich Kaffee getrunken und anschließend sind wir vier noch einmal zum Haus gefahren. Aber da gab's nicht viel zu sehen.
Sonntag sind wir zeitig in den Tag gestartet. Mein Plan war zum Weinfest ins benachbarte Örtchen zu fahren. Nicht gerechnet hatte ich mit Le Petits Plan. Er hat uns das ganze Frühstück vollgequatscht, dass er mit dem Fahrrad gerne in die Heide fahren würde. Wir konnten ihn überzeugen, dass erst Papis Fahrrad repariert werden müsse. Le Petit hat sich alleine angezogen(!!!) und ging mit in den Keller. Als sie wieder hochkamen, ging es mit seinem Vorschlag in die Heide zu fahren sofort weiter. Schließlich kam er mit meiner Tasche und dem Schlüssel meines Mannes an. Er hatte schon mal gepackt und es könne jetzt losgehen. Am Ende kam es mir fast so vor, als ob das schon immer unser Plan gewesen wäre. Gegen 10 starteten wir also unseren Ausflug. Obwohl ich eigentlich lieber an der Elbe längs gefahren wäre, um das herrliche Herbstwetter zu genießen, war es in der Heide herrlich. Die Luft sehr feucht, mal mild und warm. Es erinnerte mich an einigen Stellen sehr an die Sächsische Schweiz. Nur die Felsen und der Blick hat mir so sehr gefehlt (wir müssen im Herbst unbedingt noch wandern!). Als Le Petit sehr, sehr kaputt war, haben wir eine Pause mit Brötchen gemacht. Unser Sohn hat die Pause genutzt, um sich im Turbogang zu erholen. Kaum fertig, wollte er wieder los. Ging schon zu seinem Fahrrad und fragte, ob wir jetzt die Sachen gepackt hätten. Er schaffte sogar noch den ganzen Rückweg und ist somit letztendlich 10 km alleine gefahren. Wir verbaumelten noch anderthalb Stunden auf dem Spielplatz, holten auf dem Rückweg Kuchen vom Bäcker. Spielten und guckten ein bisschen fern. Abends wurden die Kinder gebadet. Sie aßen im Schlafanzug (süß!) Abendbrot und dann saß ich noch mit ihnen und dem großen Liederbuch auf der Couch und sang vor (oh, ich liebe das). Die beiden waren so müde. Wir haben schon zwei furchtbar süße und nette Kinder! :-)
Bilderbuchwochenende!

Und morgen geht es für vier Tage nach Schweden, Südschweden. Vor 8 Jahren waren mein Mann und ich bereits dort - damals frisch verliebt - heute mit zwei Kindern.
Ich glaube, das ist unser erster Urlaub nur zu viert.

Dienstag, 9. September 2014

Die neue Lust zu wandern






Früher waren wir, meine Eltern, meine Schwester und ich, oft unterwegs, nicht selten wandernd. Im Harz, im Erzgebirge, im Thüringer Wald oder am liebsten in der Sächsischen Schweiz. Seit ich meinen Mann kenne, waren wir, er und ich, eher auf dem Wasser unterwegs. Erst segelnd, dann paddelnd auf einem Faltboot, auf Flüssen, Seen und der Ostsee. Mal stundenweise, mal als Tagesausflug oder als Gepäcktour mit Zelt. Dann kam Le Petit und unser Bewegungsradius schränkte sich erst einmal stark ein. Auch verlagerten wir uns inzwischen aufs Fahrrad und den Anhänger. Jetzt aber sind wir irgendwie zurückgekehrt. Zwei wunderschöne Wanderungen liegen hinter uns. Man schnappt sich einfach beide Kinder und einen Rucksack (sowie zwei Tragen) und schon geht's los. Das war nur mit Le Petit so irgendwie nicht möglich. Da erschien es mir immer als riesiger Aufwand. Jetzt haben wir mit beiden Kindern irgendwie relativ schnell alles beisammen, um uns auf den Weg zu machen. Übungssache?
Jedenfalls wurde meine Lust aufs Wandern wieder geweckt. Ich liebe den Herbstwald, der warme Duft von Pilzen, Laub und Nadeln. Hier ein frischer Wind, dort eine warme Brise. Die Anzahl der Kilometer ist  mit Kinder lächerlich klein, aber darum geht es ja auch nicht beim Wandern. Nicht wahr? Der Weg ist das Ziel. Auf zu neuen Erlebnissen.

Auf der ersten Wanderung gemeinsam mit meiner Schwester konnten wir viele leckere Pilze sammeln. Trotz vorgerückter Stunde haben wir Abends noch schnell eine unglaublich duftende Pilzpfanne zubereitet, die mir schon beim Anblick das Wasser im Munde zusammen laufen ließ. Allerdings - alles für die Katz beziehungsweise den Biomüll; es hatten sich tatsächlich ein paar Bitterlinge dazu gesellt. Mist! Nächstes Mal wieder nur mit Pilzbuch.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Raus aus dem Alltag


Letzte Woche war anstrengend (oh je, jeder zweite Artikel enthält das Wort anstrengend). Unsere Küche lässt sich nicht so gestalten, wie wir das wollen, unser Auto meckert mal wieder rum und dazu der Alltag mit zwei Kleinkindern. Am Freitag war ich  mit meinen Nerven ganz schön fertig; ständig liefen die Tränen erneut.
Mein Mann hat dafür gesorgt, dass wir uns vom Alltag abseilen konnten und organisierte einen Ausflug nach Berlin. Wir übernachteten in einem Hotel mit Sauna und Frühstück. Aßen die angeblich beste Curry-Wurst von ganz Berlin (joah), fuhren U-Bahn, besuchten das KaDeWe, versorgten uns mit kleinen Köstlichkeiten als Abendbrot, saunierten und am Sonntag - als eigentliches Highlight - besuchten wir das Naturkundemuseum. Echte Dinosauerierknochen! Das höchste aufgestellte Skelett! Es war beeindruckend.
Auch wenn der Ausflug selbst manchmal ein wenig stressig wurde, so genossen wir unsere Flucht aus dem Alltag sehr. Noch heute schwingt die Entspannung nach, wenn ich meinen Malzkaffee aus der Archaeopteryx-Tasse trinke.
Und diese Woche: Das Stellplatzproblem in der neuen Küche konnten wir lösen (ein ganzer Berg an Steinen fiel von mir ab), das Auto blieb bis jetzt brav und zeigte nach der Berlinfahrt keinen neuen Fehler an, ich versuche mit Le Petits Phase besser umzugehen.

Interessant übrigens die U-Bahnfahrt: U-Bahnen riechen überall gleich, ich erinnerte mich sofort an die Tunnelbana. Ich fühlte mich zuerst sehr unsicher mit den ganzen Menschen und der ungewohnten Umgebung, obwohl ich sonst in fremden Städten recht souverän bin. Dachte kurz, dass ich wohl alt werde. Zum Glück ist das doch nicht der Fall (haha), die zusätzliche Verantwortung für unsere beiden kleinen Mäuse machte mich so unsicher. Als ich das erkannt hatte, machte das U-Bahn fahren auch wieder Spaß.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Rückblick: Ostern



Zu Ostern haben wir diesmal etwas ganz und gar Neues ausprobiert. Wir sind mit den Schwiegereltern in eine Ferienwohnung nach Franken in Bayern gefahren. Hui, ein paar Gedanken habe ich mir schon gemacht, wie sich das wohl so machen wird mit den Schwiegereltern. Aber es war eine schöne und richtige Entscheidung. Das kleine Mädchen ist eben wirklich noch ziemlich klein und braucht viel Aufmerksamkeit. Ihr Rhythmus ist ein klein wenig anders als unserer und Le Petit möchte auch Aufmerksamkeit von uns. So gab es gleich vier Spielpartner. Und am Ostersonntag, als meine Eltern auch noch kamen, dann sogar sechs.
Ich denke, wir kamen alle auf unsere Kosten. Mein Mann hatte sein schnelles Fahrrad dabei und ist den Rückweg von unseren Ausflügen jeweils mit dem Rad gefahren, während ich das Auto übernommen habe, ein bisschen Strickzeit für mich gab es auch und die Schwiegereltern genossen die Exklusivzeit mit unseren Kindern, da sie ja sonst so weit weg wohnen.
Das allerschönste Erlebnis war der Osterspaziergang bei herrlichstem Sonnenschein mit allen Großeltern. Die Freude von Le Petit beim Eiersuchen. Die entspannte Atmosphäre unter uns Erwachsenen, das Treibenlassen. Diese zwei, drei Stunden werde ich lange, lange in meinem Gedächtnis aufbewahren und an trüben Tagen hoffentlich ausgraben können. Familie ist wichtig und wertvoll.

Montag, 7. April 2014

Großfamilienwochenende


Dieses Wochenende hat sich meine Familie mal wieder getroffen. Aus bestimmten Gründen blieb mein Mann zu Hause, doch ich bin mit den Kindern trotzdem gefahren. Zum Glück musste ich nur die 100 km zu meinen Eltern alleine fahren. Die restlichen 200km haben sie uns mitgenommen. Und so konnte ich auch live und hautnah dabei sein, als Le Petit sich das erste Mal in seinem Leben im Auto übergeben hat. Wir hatten eine schöne Zeit und die Kinder haben sich prima benommen. Le Petit ist ganz weit gewandert. Die Kleine durfte ins Tragetuch. Meine nächste Familie hat mich prima mit den Kindern unterstützt, sodass ich auch zum Essen kam :-) Abends haben wir alle gemütlich beisammen gesessen, während oben beide Kinder friedlich schliefen.
Schön, dass ich meine Cousine mit ihrer Tochter wieder sehen konnte Die Vierjährige hat sich total gut mit Le Petit verstanden und die zwei haben toll zusammen gespielt. Schade, dass es noch nicht mehr Kinder in meiner größeren Familie gibt.
Zusammengefasst war es doch schon recht anstrengend, aber auch echt prima.

Montag, 20. Januar 2014

Einraumwohnung

Letztes Jahr haben wir viel Zeit damit verbracht nach einer Dreizimmerwohnung zu suchen, die uns gefällt. Irgendwann haben wir aber entnervt aufgegeben (entweder zu teuer oder völlig verwinkelt) und uns mit unserer Zweizimmerwohnung arrangiert. Wir haben ein bisschen umgeräumt und jetzt passt die Wohnung auch für vier Leute.
In der letzten Zeit haben wir bemerkt, dass selbst diese Wohnung eigentlich zu groß für uns ist. Also theoretisch. Die meiste Zeit halten wir uns alle vier innerhalb von so circa 4m² auf (das ist  jetzt leicht übertrieben, also untertrieben...), sowieso fast immer in einem Raum.

Unser kleines Mädchen ist nachts nicht immer ganz leise. Damit Le Petit nicht dabei aufwacht, zog ich letztens mit ihr ins Wohnzimmer auf die Ausziehcouch. So haben wir genug Platz und ich bekomme nicht immer gleich Panik, dass alle aufwachen (und sich Le Petit auch noch mit ins große Bett legt). Einige Nächte lang lief das ganz entspannt ab. Gestern Nacht kam dann allerdings mein Sohn auch ins Wohnzimmer und legte sich zu uns. Wenig später tauchte auch noch mein Mann mit Decke auf und quetschte sich ebenfalls zu uns auf unsere ausgezogene Zweiercouch. Somit haben wir jetzt gezeigt, dass eigentlich eine Einzimmerwohnung ausreichen würde :-)
(Und ich bin froh, dass wir nicht so beengt leben müssen, sondern ein separates Schlafzimmer haben, was nicht allen vergönnt ist.)
(Außerdem müssen wir uns dann wohl auch kein größeres Zelt kaufen.)

Dienstag, 14. Januar 2014

Wochenendeinblicke

Hinter uns liegt wieder ein wunderschönes Wochenende. Ich lasse diesmal ganz entgegen meiner Gewohnheit Bilder sprechen.

Gemütliches Wochenendfrühstück mit Kaffee und den ersten kleinen Blümchen dieses Jahr.

 Mit beiden Kindern auf dem Spielplatz.

Ein kleiner Sonntagsausflug, um Sonne zu tanken und das Auge schweifen zu lassen (in der Stadt kann man nie weit gucken, es ist immerzu beengt).