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Montag, 27. Oktober 2014

Grandioses unverhofftes Glück

Da schrieb ich noch gestern, wie anstrengend die letzte Woche war und wie ungeduldig ich mit den Kindern bin und heute? Heute durfte ich einen wunderschönen Tag mit meinen beiden Kleinen verbringen. Le Petit und ich wurden heute morgen im Kindergarten mit der Aussage begrüßt, dass ein ansteckender Magen-Darm-Virus bereits das halbe Haus flachgelegt hat. Nach einigem Hadern und Zaudern (ein Tag alleine mit den beiden kleinen Venstern Kindelein?) beschloss ich ihn doch lieber wieder mit zu nehmen. Ich wäre untröstlich, würde sich erst Le Petit anstecken und dann auch meine Eltern, zu denen er morgen fährt. Trotz dieser Bedenken also und den Gedanken an letzter Woche gab es heute den ganzen Tag nur Vorzeige-Bilderbuch-Kinder. Le Petit hatte verstanden, dass es etwas Besonderes war, dass er wieder mit nach Hause kam. Er war auch ein bisschen traurig, dass er heute nicht mit "seinen Blaumeisen" (die Gruppe) spielen konnte. Ab und an hat er nach ihnen gefragt. Aber wir hatten so viel Spaß zusammen. Zusammen auf dem Spielplatz, wo Le Petit und das Lieschen zusammen gerutscht sind. Sie hat gequiekt vor Freude. Ich habe einen Vanilleeiskuchen gebacken bekommen, mit Kerzen "weil ich Deburtstat habe". Zum Mittag gab es Grießbrei mit Pflaumen (auf meinen Wunsch hin *hüstel*). Zu Hause wurde friedlich zusammen gespielt. Eine ganze Stunde lang saßen wir mit den Bauklötzchen auf dem Boden und haben gebaut und eingeworfen. Und am späten Nachmittag kam dann auch noch der Papi mit auf den Spielplatz und hat uns quasi abgeholt.
Nach dem Abendbrot sind sie beide noch nach alter Zeitrechnung ohnen einen Mucks ins Bett gefallen.
 Idylle! Bullerbü! Bilderbuch! So will ich es in meinen Gedanken verwahren.

Dienstag, 19. November 2013

Stups, Stups

Gestern Nachmittag zeigte Le Petit unvermittelt auf meinen Bauch und sagte: "Kleine Swesta, Baby!". Anschließend legte ich seine kleine (eiskalte Hand) auf meinen Bauch und die Kleine antwortete sofort mit zwei Stupsern. Das war ein wunderschöner Moment. Mein Sohn hat gelächelt und mich erstaunt angeguckt. In zwei Monaten ist sie spätestens da, die kleine Schwester - und mein Sohn wird großer Bruder. Und wir werden Eltern von zwei Kindern sein!
 
Mein Schwangerschaftsgefühl ist dieses Mal ein kleines bisschen anders. Ich habe das Gefühl mit meinem Kind besser kommunizieren zu können. Immer wenn mir wieder bewusst wird, dass ein kleines Kind in meinem Bauch ist, das sich gerade sehr still verhält, dann frage ich leise, ob es ihr gut geht. Nicht lange muss ich warten und ich bekomme eine Antwort. Genauso frage ich sie morgens nach dem Aufwachen. Es ist schön und beruhigend immer einen kleinen Stupser auf mein Fragen zu erhalten. Ich kann mich nicht erinnern, dass das bei Le Petit auch so war. Aber wahrscheinlich war ich da auch noch ganz anders. Ich glaube, dass ich mich in den letzten zwei Jahren als Mutter schon sehr verändert habe.
Heute morgen musste ich winzige 40 Meter nach der Bahn rennen und war entsetzt und erstaunt, wie sich das anfühlt. Meine Beine wogen Zentner und mein Becken fühlte sich an, als ob es gleich aus den Fugen gerät. Oha, das hätte ich nicht erwartet. Eigentlich fühle ich mich relativ gut und dem Umständen entsprechend sportlich. Mit dem Fahrrad auf Arbeit zu fahren ist kein Problem (hehe, bei der Geschwindigkeit...), aber rennen, nun ja, das klappt weniger gut.