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Mittwoch, 25. Mai 2016

Maiwochenende

Es ist schon wieder Mittwoch. Wird Zeit, dass ich mal unser wunderschönes Wochenende reflektiere. Nachdem ich mit meinem Mann das letzte kinderfreie Wochenende damit verbracht habe, die Elbe im Faltboot flussaufwärts zu paddeln, hat mein Mann einen kleinen Elektromotor gekauft. Der wurde nun am Boot befestigt und dieses Wochenende ausführlich von den beiden Männern der Familie getestet. Das kleine Mädchen und ich sind nicht mit gefahren. Wir haben stattdessen die Zeit im Garten verbracht und ein bisschen genäht. Samstag kamen Freunde zu uns, ich habe mit einer Freundin einen kleinen Ausflug zum Dixielandfestival gemacht und Abends haben wir alle zusammen gegrillt. Sonntag gab es einen größeren Paddelausflug. Lieschen und ich sind mit dem Rad zum Spielplatz gefahren, die Jungs kamen gepaddelt. Während die Kinder spielten, haben wir ein kleines Radler, den Ausblick, die Sonne und mein Strickzeug genossen :-)
Nachmittags kamen spontan Freunde mit ihren drei Kindern zum Kuchen vorbei. Und schwups war es auch schon wieder Abends. Die Kinder nahmen noch ein Gartenbad, bevor sie todmüde ins Bett gesteckt wurden.
Das tolle am Paddeln für meinen Sohn ist, dass er danach ein bisschen kaputt ist und ruhiger wird. Er kann sich auch mal hinsetzen und gucken, bzw. in Ruhe baden, ohne die ganze Zeit rumspringen zu müssen.
Als die Kinder im Bett waren, ist mein Mann auch nocheinmal mit dem Rad zum Spielplatz gefahren, um die vergessenen Sandalen zu holen. Danke mein Schatz!


Dienstag, 19. April 2016

Unser Wochenende

Unser Wochenende fing mit Arbeitszeit meines Mannes an. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um mit den Kindern einen kleinen Ausflug zu starten. Wir haben uns Picknick-Brote gemacht, Gurke und Apfelschnitze eingepackt, ein paar Motivierbärchen eingepackt (aka Gummibärchen) und los ging es. Wir haben ein ganz lichtes, wunderschönes Birkenwäldchen entdeckt. Eher eine große Wiese mit Birken. Großer Abenteuerspielplatz. Mit mysterien Steinspiralen, an denen man herrlichen spielen konnte und großen Stöcken. Es fing dann recht zeitig an zu regnen, so ein ganz feiner Nieselregen, und ich war schon drauf und dran alle wieder einzusammeln und zum Auto zu sprinten. Stattdessen haben wir es uns unter einer Kiefer gemütlich gemacht und dort unser Picknick gegessen. Das kleine Mädchen hat seit Tagen einen Mini-Kratzer an der Hand und möchte immer ein Pflaster haben. Der Große war ganz erpicht darauf, seine Pflaster aus seinem "Abenteuergürtel" zu verwenden. Er hat bestimmt dreimal gefragt, ob jemand ein Pflaster braucht, bis er endlich Lieschen verartzten durfte. Auf dem Rückweg wurden wir dann doch noch nass. Egal - wir hatten unser "Regenabenteuer", wie mein Sohn sagte.


Der Rest des Samstags war unspektakulär und auch der Sonntag völlig verregnet, sodass wir fast nur Zeit im Haus verbrachten. Auch mal schön und gemütlich :-)

Dienstag, 2. Februar 2016

Unser Wochenende

Dieses Wochenende haben wir sehr ruhig verbracht. Ich bin Samstag schon kurz nach 6 wach gewesen. Das freut mich immer und ich stehe auf, um noch ein wenig die Ruhe zu genießen. Dann sitze ich in der Küche, stricke und schaue in die Morgendämmerung. Diesmal war es allerdings nur Dunkelheit, 6 Uhr ist schon wirklich sehr zeitig. In der Woche klingelt der Wecker auch 6 Uhr, da bin ich nie wach... Meist gesellt sich kurze Zeit später der Große schon dazu und ich muss aufpassen, dass ich nicht enttäuscht bin, ihn schon zu sehen...
Seit Jahresbeginn sind unsere Wochenende schöner geworden, habe ich das Gefühl. Irgendwie ein bisschen ruhiger. Nein, falsch. Ich bin ein bisschen ruhiger geworden. Schreie nicht mehr so schnell rum. Versuche weniger zu schimpfen. Nicht so einfach, aber ich übe und übe (haha und habe auch genug Gelegenheiten zum Üben). So ein Jahreswechsel ist schon gar nicht so schlecht.
Den Samstag Vormittag verbrachten wir spielend, draußen und drinnen, und Betten neu beziehend. Die Bettwäsche durfte draußen trocknen. Ich liebe es, wie sie im Wind flattert. Und ich liebe es, jetzt eine Wäscheleine spannen zu können. Ich bin sowieso immer wieder ganz verzückt von unserem Haus und der Gegend. Nach dem Mittag durften die Kinder die Mumins schauen. Mittagsschlaf wird ja eh überbewertet, bei ihnen zumindest. Ich lag jedenfalls auf dem Sofa und hatte auch mal die Augen geschlossen. Gleich danach ging es raus. Die Kinder trugen ihre wunderschönen Wollsachen, in die ich mich auch so gerne kuscheln würde. Wir besuchten meine Lieblingsstelle. Ein Fliederstrauch, in dem man schön klettern kann. Wir kullerten den Deich hinunter und lachten über die Schwindlichkeit.Unser kleines Mädchen hat ihre ganz eigene Art zu kullern, ein bisschen seitlich, ein bisschen quer, ein bisschen bergauf.
Zuhause baute ich mit dem Großen eine Kugelbahn aus Kaplasteinen. Genial diese Dinger!
Am Sonntag buk ich frisches Sauerteigbrot, der Große konnte endlich wieder seine Nachbarsfreundin besuchen und wir empfingen meine Schwester und ihren Freund als Besuch. Wir ließen uns den eiskalten Wind um die Nase wehen, während die Kinder mit der Seifenkiste ziemlich kamikazemäßig den Deichweg runterfuhren. Mein Herz stockte ein paar Mal, jedoch ist nichts passiert. Meine Schwester meinte, dass wir unseren Kindern ja wirklich ganz schön viel zutrauen, ähm ja. Hoffentlich sind wir nicht zu leichtsinnig. Anschließend schlugen wir uns die Bäuche mit Waffeln voll und verabschiedeten unsere Nachbarn bei Glühwein und Lagerfeuer draußen. Alle Nachbarskinder tollten herum, der Feuer wärmte, die Dämmerung schlich heran und ich beobachtete wie auf der anderen Elbseite die Lichter der Dörfer angingen.
Bloß Kinderbaden haben wir wieder nicht geschafft. Dafür ist das Wochenende einfach zu kurz.

Donnerstag, 21. Januar 2016

Endlich Ski fahren

Endlich gab es dieses Wochenende Schnee. Was habe ich mich darüber gefreut!
Am Samstag lag er noch ein bisschen spärlich und wir unternahmen nur einen kleinen Spaziergang in der dünnen Schneeschicht. Der Große durfte den Weg wählen, was zu großer Motivation bei ihm führte. Die Kleine macht keinen Mittagsschlaf mehr (ebenso wie ihr Bruder wird der mit zwei Jahren zu Hause verweigert). Ihre Trage ließen wir diesmal allerdings im Auto. So wurde sie zwar viel auf dem Arm getragen (lange Arme bei uns), konnte dadurch aber auch immer wieder selber laufen. Abends hatten die Kinder dann viel Spaß beim Duschen.
Am Sonntag überaschte uns eine dicke Schneeschicht. Der Große ging direkt nach dem Frühstück raus in den Schnee. Wir packten unsere sieben Sachen (hahaha, sieben wäre schön...) und fuhren mit dem Auto ins Mittelgebirge. Bei der Ankunft stellten wir überascht fest, dass die Skistöcke des Großen noch zu Hause liegen. Die ersten Tränen liefen, konnten aber bald getrocknet werden und schließlich fanden wir auch passende Holzstöcke =) Was waren wir Eltern glücklich endlich mal wieder Skier an den Füßen zu haben. Lieschen hatte ich huckepack im MeiTai und der Große lief mit seinen eigenen Skiern. Die Tour war kurz, aber schön. Ich denke, wir haben insgesamt so 1,5km geschafft. Hahahaha... Auf dieser Strecke hat Le Petit circa 20 Mal gefragt, wann wir wieder umdrehen und ist zwei Mal in Tränen ausgebrochen. Hinter uns bildete sich eine Schlange an Skifahrern, weil er wegen seines großen Mitteilungsbedürfnisses immer stehen bleiben musste. Aber zum Glück gab es dann auch endlich mal eine Pause mit heißem Tee und Brötchen und man konnte einen hohen Hang mit Skiern hochstapfen und versuchen runter zu fahren. Ach Le Petit ist schon ein witziger Kerl. Anschließend rodelten wir auch noch ein bisschen und letztendlich saßen wir mit zwei weinenden Kinder im Auto, weil ihnen so kalt war. Ahm ja.

Ich finde, das war ein gelungener Start in unsere Skiabenteuer als Familie ;-)

Donnerstag, 14. Januar 2016

Vogelfutter am Wochenende

Am Wochenende habe ich endlich mal wieder mit den Kindern etwas "gebastelt".
Einerseits haben wir Lippensalbe hergestellt. Das läuft ungefähr so: Ich bereite alles vor und rufe den Großen. Der freut sich, schaut kurz hin, hampelt rum und geht wieder weg. Ich fange an das Wachs zu schmelzen. Die Kleine kommt an und möchte hoch, das heißt getragen werden. Ich setze sie auf den Küchentisch, wo sie sich ein bisschen an mich klammern und ich weiter arbeiten kann. Der Große kommt und guckt. Das Wachs ist geschmolzen und ich gieße das Öl hinein. Sofort flockt alles aus. Das Öl ist wohl zu kalt. Wieder ins Wasserbad damit und nochmal alles schmelzen. Der Große hampelt rum, die Kleine will den Honig naschen. Im Wasserbad ist wieder alles geschmolzen, ich möchte den Honig zugeben. Sofort verklebt der Löffel mit Wachs und der Honig löst sich nicht. Ist wohl alles viel zu kalt bei uns. Also wieder alles ins Wasserbad. Die Kleine will runter, der Große - hampelt. Endlich ist alles homogen und ich befülle kleine Döschen. Sofort ist der Große zur Stelle und möchte die verbleibenden Dosen (hampelnd) selbst befüllen und ich bin froh, dass es keinen Schreianfall gab, da er nicht alle Döschen selbst befüllen konnte.
Ich würde es trotzdem als gelungenes Projekt mit den Kindern betrachten ;-) Zugegeben habe ich das vor allem für mich gemacht. Mich hat die Salbe schon lange fasziniert.
Genaue Rezeptangaben finden sich bei Frau Mierau.
 
Das zweite Projekt haben wir noch im Schlafanzug gestartet. Angeregt von den beiden wunderschönen Seiten Kinderjubel und Waldsinnen haben wir Vogelfutter gemacht. Dazu haben wir nach Gutdünken Haferflocken (meine Kleine sagt Haferlocken), Rosinen und Sonnenblumenkerne gemischt. Danach haben wir Kokosfett geschmolzen. Diese Zeitspanne haben die Kinder überbrückt, in dem sie sich ständig etwas der Trockenzutaten stibitzt haben. Endlich kann man Kokosfett und Haferflocken-Rosinen-Sonnenblumenkernmischung verrühren. Kurz kosten: es schmeckt immer noch wunderbar und so geht das fröhliche Naschen weiter. Die Mischung kommt in Apfelscheiben ohne Kerngehäuse und in Muffinförmchen. Bändchen nicht vergessen und dann auf die Terasse zum Abkühlen. Das Verteilen der Vogelleckerlis hat den Kindern mindestens so viel Spaß gemacht wie die Herstellung. Jetzt hoffen wir, dass es den Vögeln ebenfalls gefällt und schmeckt!


Dieses Wochenende war wirklich sehr schön und ich bin sehr zufrieden. Ich habe wenig geschimpft und gezetert =) Am Samstag haben wir die allerletzten Schneereste der Umgebung gefunden und waren Langlaufski fahren. Also ich blieb im Auto beim eingeschlafenem Mädchen, während Mann und Sohn ca. 20m in die eine und 30m in die andere Richtung fuhren. Es sind die ersten Versuche des Großen und er hat sich gut geschlagen. Natürlich lässt er sich nicht sagen, wie man fährt (so ist er halt), aber er hat es drauf. Und wenn er hinfällt, dann steht er halt wieder auf. Ein zähes kleines Bürschchen!


Montag, 9. November 2015

Unser Wochenende

Unser Wochenende wurde bereits Freitag mit der Hochzeit meiner Cousine heftig eingeläutet. Es war die erste Hochzeit, die wir mit beiden Kindern besuchten und es war die beste Hochzeit, die wir mit Kindern erlebten. Die beiden Kleinen wurden nach und nach ins Bett gelegt, schliefen dort innerhalb von Minuten ein und wir Eltern konnten noch lange in den Abend hineinfeiern - sehr lange...
Zum Glück wurden wir Samstag erst halb acht geweckt. So müde war ich lange nicht mehr. Nach einem langen, gemütlichen Frühstück mit der ganzen Großfamilie, traten wir die lange Heimfahrt an, auf der dann auch nach und nach alle einschliefen. Ich hielt wacker durch und brachte meine wertvolle Fracht sicher nach Hause. Viel haben wir nicht mehr getan an diesem Samstag. Es ist so toll schon so große Kinder zu haben. Wir faulenzten, ich legte mich nocheinmal hin und Abends haben wir alle auf der Couch vor dem Fernseher Pizza gegessen. Yeah! Ok, es lief Kinderprogramm, aber Pizza auf der Couch!

Auch den Sonntag gingen wir sehr ruhig an. Nachdem ich die Kleine aus ihrem Bett hob, spielten die Kinder noch eine Weile alleine im Kinderzimmer. Der Große las Bücher für das Mädchen vor. Es war so schön, ihm zuzuhören. Wie er meinen Ton und meine Worte imitierte. Lieschen holte ein Buch nach dem anderen und Le Petit las und las und legte eine Decke über sie. Da hüpfte mir das Herz! In letzter Zeit sehe ich sie viel öfter zusammen spielen. Lieschen vertraut Le Petit ein wenig mehr und der Große ist auch geduldiger mit ihr geworden. Es folgte ein ruhiges Frühstück, ein wenig Küche aufräumen, spielen, stricken und Mittag kochen. Der Eintopf aus Kartoffeln, Bohnen und Möhre kam ganz und gar (bis auf den Speck) aus unserem Garten. Was für ein Glück wir haben! Zur Mittagsstunde setzte ich mich mit Lammfell und Strickzeug auf die Bank vor das Haus. Die Sonne schien und mein Mann brachte Kaffee. Le Petit spielte in der Sonne mit Lego und bald darauf mit den Nachbarskindern. Ich bin immer noch sehr glücklich, dass wir hier wohnen. Mit den vielen anderen Kindern in unserem kleinen "Dreiseitenhof"-Dorf. Nachdem die Kleine aus dem Schlaf aufgewacht war, gingen wir zum Sandkasten. Und während die Kinder spielten, genoss ich mit meinem Mann die Nachmittagssonne. Später traf ich mich mit einer Nachbarin zum Puppen-nähen. Sie hat die Puppe für Le Petit bewundert. Und da unsere beiden Mädchen bald Geburtstag haben, nähen wir zusammen jeweils eine weitere Puppe. Zusammen werkeln macht einfach mehr Spaß und ich freue mich, ein Hobby teilen zu können.
So neigten sich diese schönen Tage dem Ende zu und wir starten ausgeruht in die Martinswoche.

Dienstag, 3. November 2015

Unser Wochenende

Diese Wochenende haben uns - relative spontan - die Eltern meines Mannes besucht. Sie wohnen weit weg, weshalb wir uns nicht allzu häufig sehen können. Eine Anreisezeit von 7 Stunden ist nicht ohne. Die Kinder haben sich riesig gefreut. Es ist immer süß anzusehen, wie aufgedreht durch die Wohnung laufen und ganz viel Quatsch machen. Den Samstag ließen wir ruhig angehen. Also unsere Variante von ruhig. Die Großeltern spielten ganz viel mit den Kindern und mein Mann sägte und malte in maximaler Eile Holzleisten zu, um das Treppenauge endlich fertig auszukleiden. Ich baute eine neue Schuhbank für unseren Flur zusammen, ordnete Schuhe und machte noch ein bisschen sauber. Zum Mittag trafen wir dann alle wieder zusammen. Super, so viel zu schaffen!

Am späten Nachmittag brachen wir auf zu einer Halloween-Feier auf einem benachbarten Ponyhof. Unsere beiden Fledermäuse flatterten dahin. Na nicht ganz. Die große Fledermaus fuhr mit dem Fahrrad und die kleine ließ sich im Kinderwagen schieben. Wir bestaunten ein großes Feuer, viele gruselige Verkleidungen, tranken Glühwein und Kinderpunsch und warteten auf den großen Lampionumzug. Als der dann endlich startete, bewegte er sich leider in die falsche Richtung, sodass wir gleich wieder nach Hause gingen.


 
Sonntag nutzten wir das goldene Herbstwetter, um in den Weinhängen spazieren zu gehen und unsere Nase in die warme Luft zu halten. Abends gab es dann noch Zwiebelkuchen und (gekaufte) Maronen aus dem Ofen. Was für ein toller Herbsttag!
Es war schön, die Großeltern da zu haben. Insbesondere, da sie das erste Mal bei uns übernachtet haben. Das lief nicht schlecht. So könnten wir es wieder machen.

Montag, 26. Oktober 2015

Unser Wochenende

Was für ein reiches, volles Herbstwochenende. Wir hatten so tolles Wetter, leuchtende Sonne, kühle Luft, strahlende Farben, blauer Himmel, unerwartete Herbstschätze.
Meine Schwester und ihr Freund besuchten uns Freitag Abend, sodass wir zusammen redend das Wochenende einläuten konnten. Leider musste mein Mann Samstag arbeiten und konnte uns so nicht auf einen wunderschönen Herbstspaziergang begleiten. Wir fanden viele bunte Blätter und Esskastanien! Der Herbst ist so wunderbar mit seinen ganzen Schätzen. Wieder zu Hause buken wir Zwiebelkuchen und aßen die Maronen frisch aus dem Ofen.
Die Kinder spielten viel und einträchtig mit Lego und bauten Endlosautos mit vielen, vielen kleinen Mitfahrern. Die kleinen Männchen, die Lieschen zur Taufe geschenkt bekam, wurden auch wieder bespielt.
Der Sonntag brachte viel Ruhe und Harmonie. Die Beete wurden winterfest gemacht und wir ernteten die letzten Kartoffeln, Möhren und Bohnen. Ich bin immer noch überglücklich einen eigenen Garten zu haben! In der Mittagspause bastelte ich  mit Le Petit Geisterumhänge für Halloween und zu allem Überfluss sprang auch noch ein halbes Stündchen stricken für mich heraus. Wir besuchten einen Bauernmarkt, aßen Honigbonbons, tranken frischen Apfelsaft und genossen die zusätzliche Stunde am Abend. Die Kinder gehen zur Zeitumstellung immer zur "alten" Zeit ins Bett und schlafen dafür Montag morgen aus.
Und jetzt noch eine kleine Bilderflut:

 





Montag, 5. Oktober 2015

Unser Wochenende

Mein Wochenende und das der Kinder fing schon Donnerstag Abend an. Die Kita hatte am nächsten Tag geschlossen und so nahm ich mir für Freitag einen Tag Urlaub. Ich muss zugeben, dass mir vor dem Tag ganz alleine mit den Kindern ein bisschen graute. Gleichzeitig das schlechte Gewissen, so etwas zu denken...
Arbeitgeberfreundlich erbrach sich just am Donnerstagabend das kleine Mädchen und läutete so ein waschintensives Wochenende ein. Wir starteten den Tag mit einem langen Herbstspaziergang, von dem wir viele Herbstschätze - Kastanien, Eicheln, Hagebutten, Beeren, mitbrachten. Le Petit hat eine lange Kette gebastelt und mich damit überascht, dass er sich aus eigenem Antrieb ein Muster ausdachte -Kastanie, Eichel, Hut - und das von Anfang bis zum Ende durchzog. Ich wand einen wunderschönen Herbstkranz, die Wäsche trocknete in der Herbstluft und nachmittags spielten wir im Sandkasten. Zum Mittag gab es natürlich Grießbrei mit Pflaumen und Apfel. Wir hatten einfach eine schöne Zeit. Ganz anders, als ich befürchtete.



Samstag Abend brach ich auf um mir ein klassisches Konzert anzuhören. Ich ging zusammen mit einer Nachbarin, nachdem schon zwei Freundinnen abgesagt hatten. Es war das erste Konzert, das ich seit langer, langer Zeit genoss; eigentlich seit Le Petit da ist. Am Anfang haute mich die laute Musik ersteinmal um. So ein Lärm, das halte ich doch nicht mehr aus. Aber ich hörte mich warm und genoss diesen Abend sehr. Sehr! Ich muss mir merken, dass so ein Abend erstaunlich wenig Kraftanstrengung braucht. Aufraffen und hinfahren ist eigentlich keine große Sache.
Am Sonntag gingen wir vormittags in den Wald zum Pilze sammeln. Welche herrliche Stimmung dort war. Es war sehr ruhig, die Luft warm und samtig. Einige Pilze haben wir gefunden und genossen damit unser Abendbrot.
Naja, in der Nacht fielen mich auch noch die Kindergartenkeime an, die Lieschen mit angeschleppt hatte und so hatte ich heute einen sehr ruhigen Montag.

Montag, 31. August 2015

Geburtstagswochenende

Wir hingen diese Woche ja alle ganz schön durch. So durch, dass das kleine Lieschen am Freitag zu Hause bleiben musste und Abends dann Fieber kurz vor der 40 Grad Grenze hatte. Sie hing seit dem Mittagsschlaf nur durch und konnte gar nichts mehr machen. Samstag waren es dann zum Glück nur noch knapp unter 39 und da hatte sie sich nach der Rumliegerei sogar auch wieder hingesetzt. Aber wir hatten ja sowieso keine großen Pläne für Samstag. Wir wollten ja entspannen. Und weil das so langweilig war, hat sich der Mann dann spontan auf den ersten Paddelausflug mit dem Großen gewagt. Sie haben das Faltboot zusammengebastelt und sind zum Fluß gelaufen.
 
Le Petit war Feuer und Flamme und hat sich riesig gefreut. Ansonsten ist er im Moment eher - ähm - sagen wir "herausfordernd" (in der Wissenschaft beispielsweise hat man nie Probleme, immer nur Herausforderungen...). Und ich hatte dadurch, nachdem ich einen Kuchen und 24 Muffins gebacken hatte, eine wunderschöne lange Mittagspause nur für mich (und die Muffins...).
Mittags gabs das erste Kürbiscurry von zwei unserer insgesamt 6 Hokkaidokürbissen aus dem eigenen Garten! So ein eigener Garten ist schon echt genial. Als Erntehelfe ist Le Petit auch total prima. Er hat sie abgeschnitten, aus Eigeninitiative heraus abgewaschen und in die Küche gebracht. Großer Junge!

Ja, wirklich ein großer Junge, der am Sonntag dann seinen vierten Geburtstag feierte. Am Vorabend dämmerte es ihm, dass er am nächsten Tag dann wirklich Geburtstag hat und er wurde ganz freudig und sagte "ich freu mich so!". Trotzdem schlief er gut ein und wurde am nächsten Tag erst kurz vor 8 wach. Er hat sich über seine Geschenke gefreut (nur den Ball fand er eher langweilig, mit dem der Nachbarn hatte er dafür ewig gespielt). Beide Kinder haben dann ersteinmal die Bücher bestaunt.

Im Bad hat er dann vorgeschlagen, dass ich ihm die Haare schneide *schluck* Seine süße blonden, struppigen, lockigen, weichen Haare? Ich hab mich mehrmals vergewissert, denn danach sind sie ja ab. Aber er war sich seiner Sache sicher und jetzt sieht er gleich nocheinmal größer aus. Hoffentlich wird dann auch mal vernünftiger.

Den Vormittag verbrachten wir am Sandkasten, bis es uns zu warm wurde. Zum Mittag gab es wie gewünscht Eierpfannkuchenplinsenpallatschinken. Und Nachmittags kamen endlich, endlich die Gäste. Es gab ein Wickingerschiff als Kuchen, ein paar Wickingerspiele mit Wickingerhelm und einen Schatz. 

Anschließend wurden alle Kinder im PoolPlanschbecken abgekühlt. Bei einem Spiel mussten die angehenden Wickingermänner und -frauen ihre Geschicklichkeit beweisen. Auf dem Blog "Zuckersüße Äpfel" gab es diese Woche erst eine Anleitung für Fangbecher. Vielen Dank dafür! Jedes Kind durfte sich noch eine Perle aussuchen und sie waren tatsächlich recht geschickt.

Irgendwann war es 18 Uhr, die Kinder wurden wieder abgeholt. Ein Mädchen meinte beim Schuhe anziehen. "Das war aber schön!" Ach, das erfüllt und freut mich (auch wenns nicht das eigene Kind war, naja). Meine Schwester aß noch mit uns zu Abendbrot und die Kinder wurden müde ins Bett gebracht. Ich schmolz noch Schokolade für den Kuchen zum Geburtstagsessen im Kindergarten (und wartete anschließend, bis sie wieder halbwegs fest genug war, um sie zu verstreichen, ohne dass sie gleich wegfließt) und verfolgte wie ungeschickt Wallander sich benimmt.
Alles in allem ein schönes, volles, aber auch entspannendes Wochenende. So und jetzt ist ersteinmal genug mit der Feierei!

Wir haben übrigens Familien- und Kindergeburtstag zusammengelegt. Das war prima! Tolle Unterstützung von meiner Schwester! Vielen lieben Dank!

Dienstag, 28. Juli 2015

Manchmal bin ich jemand, der ich nicht sein möchte

Sonntag Abend war es wieder so weit. Meine Stimme bereits heiser vom Schimpfen, meine Akkus leer, Lieschen war knatschig und unser Großer verbreitete in meinen Augen überall nur Unfug. Und dann kam, was ich eigentlich vorausahnen musste. Lieschen zog eine lange Schnur, in die sie sich mit den Beinen verheddert hatte, in die Garage und Le Petit trat trotz meiner "Stopp"-Rufe auf diese Schnur. Lieschen fiel nicht auf die Gartengeräte, aber meine Nerven zersprangen genau in diesem Moment. Ich wurde sauer und wütend und packte sie unter meinen Arm. Den Großen zerrte ich am Arm ins Haus. Infolgedessen trat er mir auf den Schuh, der kaputt ging.
"Du hast meinen Schuh kaputt gemacht!"
"Weil du so schnell läufst, Mami."
Ich schrie noch ein bisschen, bis mir mein Mann die Kinder abnahm und sie ins Bad brachte. Ich brach in Tränen aus. Wütend auf mich, auf die Situation, auf mein Unvermögen. Auf die Tatsache, dass ich immer wieder jemand werde, der ich nicht sein möchte. Dann bin ich diese Mutter, die ihre Kinder einfach wegreißt und irgendwohin trägt, die ihr Kind am Arm viel zu schnell hinter sich her zieht, die am liebsten manchmal Ohrfeigen verteilen würde. Ich hasse es!

Im Rückblick war unser Wochenende eigentlich sehr schön und Le Petit sogar sehr lieb. Ich war mit den Kindern im Garten meiner Eltern, um massenhaft Beeren zu pflücken. Mein Mann hat am Holzunterstand gearbeitet und war mit den Kids am Kletterbaum mit einem Seil zum Schaukeln. Ich habe über 30 Gläser Marmelade gekocht und mit Le Petit den Film "Michel" (auf schwedisch, deutsch gabs bei Youtube nicht) gesehen. Le Petit hat anschließend ganz alleine den Tisch zum Abendbrot gedeckt (es war zwar Vesperzeit, das mit den Zeiten hat er noch nicht so richtig raus). Vielleicht machen wir einfach zu viel und es bleibt zu wenig Aufmerksamkeit für die Kinder. Vielleicht sollten wir am WE mehr Ausflüge machen. Die Kinder langweilen sich irgendwie im Garten. Auf jeden Fall muss ich mich einfach in Geduld üben. Und - ganz wichtig - wenn ich merke, dass ich gleich explodiere, einfach das Geschehen verlassen und meinen Mann übernehmen lassen.

Witzige Bemerkung am Rand: Wir haben Michel auf schwedisch angesehen und da heißt er ja Emil. Das hat er dem Papi danach dann gleich erklärt. Wenn er dann in ein paar Jahren Erich Kästner liest, dann sagt er wahrscheinlich: "Der heißt ja auch Emil." =)

Montag, 1. Juni 2015

Unser Wochenende


Wir hatten ein wunderschönes Wochenende, das Freitagabend mit gebackener Pizza und Freundesbesuch begann. Sie wohnen so weit weg und wir sehen uns nur so selten. So haben wir auch endlich ihre kleine Tochter begrüßen können. Sie ist ca. 1 Jahr jünger als Lieschen.

Am Samstag wurde Le Petit von meinen Eltern abgeholt und verbrachte bei ihnen zwei schöne Tage. Eine Freundin kam mit ihrem kleinen Sohn und wir machten uns mit den Rädern und dem Anhänger (kleiner Junge und unser Mädchen) auf in die Innenstadt, um den Stoffmarkt zu besuchen. War das herrlich! Wir hatten so viel Zeit für uns. So viel Zeit zum Quatschen, Erinnerungen rauskramen und Stoffe betrachten. Obwohl wir die beiden Kleinen dabei hatten, war es wunderbar ruhig. Meine Freundin hat noch einen älteren Sohn, der so alt wie Le Petit ist. Wir wissen daher die Ruhe wirklich zu schätzen. (Eine Frau auf dem Stoffmarkt bemerkte unsere Kinder im Tragetuch und konnte sich ein "Die armen Kinder." nicht verkneifen. Ich bin jetzt noch wütend...)
Am Sonntag Vormittag musste mein Mann arbeiten, sodass das Mädchen und ich viel Zeit für uns hatten. Wir spielten ein bisschen, ich kopierte ein Schnittmuster und wir werkelten im Garten. Petersilienwurzel und Möhre habe ich noch einmal ausgesät. Die Nachbarin war mit ihren Mädels auch allein und lud uns zum Mittag zu sich in den Garten ein. Prima! In der Mittagsstunde (Mittagsstunde!! Erwähnte ich bereits, dass Le Petit bei den Großeltern war?) hatte ich Zeit und Muße ein lila T-Shirt für meinen Jungen zu nähen. Dann kam auch mein Mann heim und irgendwann Nachmittags war auch der Große wieder da. Abends grillten wir noch. Das war das harmonischste Essen seit Wochen. Es wäre ein sehr gemütlicher Abend geworden, hätte das Mädchen nicht kurz vor dem Zubettgehen eine Münze verschluckt. So verbrachte mein Mann mit ihr den Abend in der Notaufnahme. Jetzt warten wir, dass das Öre-Stück wieder auftaucht...
Als Le Petit heute morgen aufwachte, fragte er als erstes ob Papi und Lieschen wieder da sind.
Wenn man den Schluss ausblendet, war es ein wunderschönes Wochenende!

Montag, 16. Februar 2015

So viel Platz

Seit Januar hat sich unser Wohnraum beinahe verdreifacht. Es ist unglaublich, wieviel Platz wir jetzt haben. Die Kinder haben ein großes Kinderzimmer (und später jeder ein Zimmer für sich allein), das Wohnzimmer ist groß und in unserer Küche steht sogar ein Kamin. Ich hätte es mir nicht erträumt, aber so viel Platz geht mit viel mehr Harmonie einher. In unserer vorigen 52qm Zweiraum-Wohnung ist ständig irgendjemand über jemand anderen gestolpert. Und wenn nicht das, dann hat man sich zumindest beim Einräumen von Geschirr, Durchhangeln im Schlafzimmer oder Saugen gestoßen. Unzählige Male haben wir unser Wohnzimmer umgeräumt, immer war es hübscher und effektiver danach. (Manchmal frage ich, wie hässlich wir am Anfang gewohnt haben, wenn es immer hübscher wurde) Aber trotzdem konnten die Kinder auf dem Fußboden kaum spielen ohne sich gegenseitig zu behindern.
Jetzt habe ich das Gefühl, dass mit dem ganzen Raum eine ganz neue Lebensqualität einher geht. Die Kinder spielen einträchtiger. Wir können uns mal zurückziehen. UND wir haben seit dreieinhalb Jahren ein eigenes Schlafzimmer wieder, in dem wir Abends das Licht anschalten können und uns tatsächlich auch noch unterhalten können. Grandios!

Und dann denke ich an die Lebensqualität von so vielen anderen Menschen. Ich würde sehr gerne mal die Durchschnittsquadratmeteranzahl Wohnraum für verschiedene Länder sehen. Wo lagen wir vorher und wo liegen wir jetzt?

Jetzt, da wir so viel Platz haben, laden wir auch stetig Leute ein. Sehr schön! Für die Kinder, die meist beim Besuch dabei sind, gibt es immer einen Kindertisch. Le Petit ist dann immer plötzlich ganz ordentlich und wischt den Tisch ab, deckt ihn mit Tellern und Bechern (zwischendurch muss man alles vor dem Lieschen retten, die sitzt noch bei uns). Le Petit ist dabei ein sehr guter Gastgeber. Gestern Abend beispielsweise hielt er seiner Spielkameradin Gurke entgegen und fragte eben:"Gurke?". Ein bisschen wortkarg, aber sehr höflich. Anschließend hat er sie auch noch geküsst. <3

Auch sehr schön war an diesem Wochenende, als ich in der Küche stand und Quiche vorbereitet habe und Le Petit plötzlich mit den Worten aufgetaucht ist:"Mami, kann ich dir helfen?" Wow, aber gerne doch! Er hat dann zum Beispiel die Eier aufgeschlagen und zum Teig gegeben. Das erste Ei fiel auch prompt mit Schale rein. Mein Mann war beim knirschenden Essen ein wenig verwundert, ob meines Nicht-Könnens, bis ich ihn aufklärte. Viel Ausdauer hat Le Petit allerdings nicht. Nach kurzer Zeit dauert es ihm meist zu lange, ist ihm zu anstrengend oder er kann nicht mehr. =)
(Selbst Basteln dauert ihm zu lange... man, man, man...)


Dienstag, 4. November 2014

Raupenwochenende

Bei uns wohnt die kleine Raupe Nimmersatt. Das kleine Lieschen verdrückt unglaubliche Mengen (und bleibt trotzdem klein und zierlich). Sie scheint den Umsatzwirkungsgrad des Papas geerbt zu haben. Sie alleine war es aber nicht, die unseren über- und prachtvollen Obst- und Gemüsekorb des Wochenendes geleert hat. Ich liebe diese Fülle an Gemüse und Obst. Deswegen ist mir auch der Herbst die liebste Jahreszeit.



Mit geholfen bei der Dezimierung haben statt dessen meine Schwester und ihr Freund, sowie liebe Freunde, die uns besucht haben. Wir haben zusammen einen schönen Fahrradausflug zum Haus gemacht, zusammen gekocht, viel gequatscht und die gemeinsame Zeit genossen.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Wochenende

Wir hatten ein Bilderbuchwochenende, das unbedingt gebloggt werden muss. Samstag kamen zum Mittag Freunde mit ihrem kleinen Sohn, der genau einen Monat jünger als Lieschen ist. Wir haben zusammen gegessen, waren auf dem Spielplatz, haben gemütlich Kaffee getrunken und anschließend sind wir vier noch einmal zum Haus gefahren. Aber da gab's nicht viel zu sehen.
Sonntag sind wir zeitig in den Tag gestartet. Mein Plan war zum Weinfest ins benachbarte Örtchen zu fahren. Nicht gerechnet hatte ich mit Le Petits Plan. Er hat uns das ganze Frühstück vollgequatscht, dass er mit dem Fahrrad gerne in die Heide fahren würde. Wir konnten ihn überzeugen, dass erst Papis Fahrrad repariert werden müsse. Le Petit hat sich alleine angezogen(!!!) und ging mit in den Keller. Als sie wieder hochkamen, ging es mit seinem Vorschlag in die Heide zu fahren sofort weiter. Schließlich kam er mit meiner Tasche und dem Schlüssel meines Mannes an. Er hatte schon mal gepackt und es könne jetzt losgehen. Am Ende kam es mir fast so vor, als ob das schon immer unser Plan gewesen wäre. Gegen 10 starteten wir also unseren Ausflug. Obwohl ich eigentlich lieber an der Elbe längs gefahren wäre, um das herrliche Herbstwetter zu genießen, war es in der Heide herrlich. Die Luft sehr feucht, mal mild und warm. Es erinnerte mich an einigen Stellen sehr an die Sächsische Schweiz. Nur die Felsen und der Blick hat mir so sehr gefehlt (wir müssen im Herbst unbedingt noch wandern!). Als Le Petit sehr, sehr kaputt war, haben wir eine Pause mit Brötchen gemacht. Unser Sohn hat die Pause genutzt, um sich im Turbogang zu erholen. Kaum fertig, wollte er wieder los. Ging schon zu seinem Fahrrad und fragte, ob wir jetzt die Sachen gepackt hätten. Er schaffte sogar noch den ganzen Rückweg und ist somit letztendlich 10 km alleine gefahren. Wir verbaumelten noch anderthalb Stunden auf dem Spielplatz, holten auf dem Rückweg Kuchen vom Bäcker. Spielten und guckten ein bisschen fern. Abends wurden die Kinder gebadet. Sie aßen im Schlafanzug (süß!) Abendbrot und dann saß ich noch mit ihnen und dem großen Liederbuch auf der Couch und sang vor (oh, ich liebe das). Die beiden waren so müde. Wir haben schon zwei furchtbar süße und nette Kinder! :-)
Bilderbuchwochenende!

Und morgen geht es für vier Tage nach Schweden, Südschweden. Vor 8 Jahren waren mein Mann und ich bereits dort - damals frisch verliebt - heute mit zwei Kindern.
Ich glaube, das ist unser erster Urlaub nur zu viert.

Sonntag, 21. September 2014

Wochenende

Schwups, schon wieder ein Wochenende rum. Diesmal beide (!) Tage sehr entspannt. Den Samstag haben wir mit dem Üben von Fahrrad fahren, sowie mit Pfützen hüpfen und darauf Schiffchen segeln lassen verbracht. Heute waren wir wegen des starken Regens den ganzen Vormittag zu Hause. Die Eisenbahn wurde wieder ausgepackt und in der Mittagsstunde habe ich ein neues Buch mit Le Petit angeschaut. Nachmittags sind wir wieder Fahrrad gefahren, haben Kastanien gesammelt und in die Elbe geworfen. Schön war's.
O-Ton Le Petit auf dem Rückweg mit dem Rad: "Mami, das war aber schön!"