Donnerstag, 12. März 2015

06/2015 One portrait a week

"A portrait of my children, once a week, every week, in 2015." 

J: There is always some discussion on which stool you sit, what you drink and whether and what you eat. Still, there is your big grin.

L: It is so nice to see you eat with a spoon. You loved the meal and demanded two refills.

Mittwoch, 11. März 2015

10/2015 One portrait a week/ Ein Poträt pro Woche

"A portrait of my children, once a week, every week, in 2015."

Recently I discovered the nice project to take a picture of ones child once a week the whole year long. I would like to join and started a few weeks ago. Only now I start with week ten and catch up with the others later.

J:I like your open smile and how you are holding your dolls.



L: Are you getting curly hair?

Vor kurzem entdeckte ich ein Fotoprojekt. Jede Woche wird ein Portrait der Kinder aufgenommen, das ganze Jahr lang. Da mache ich gerne mit. Angefangen habe ich schon ein bisschen eher, beginne jetzt aber mit Woche zehn und schiebe die früheren Bilder nach.

Linking with Practising Simplicity.

Wieder da

Letzte Woche war es still hier, denn ich war krank zu Hause. Montags habe ich mich noch auf Arbeit zu einer (für mich) wichtigen Besprechung geschleppt. Außerdem stellte sich unser neuer Lehrstuhlinhaber und Chef vor. Danach bin ich gleich nach Hause verschwunden. Glücklicherweise war keines der Kinder krank, sodass ich mich wirklich erholen konnte.
Am Wochenende sind Le Petit und mein Mann über Nacht zu einer Geburtstagsfeier im Verwandtenkreis gefahren. Nur das Mädchen und ich blieben zu Hause. Wow, das war ruhig! Da sie Mittagsschlaf macht, hatte ich tatsächlich auch eine Mittagspause, in der ich mir eine Stuhl in die Sonne (!!!) stellte, mir einen Kaffee machte und strickte. Ab und zu blinzelte ich in die Sonne und genoss die Wärme. Das war herrlich. Sonntag Nachmittag kamen die Jungs zurück und wir verbrachten die Zeit draußen auf der Gemeinschaftswiese. Nach und nach kamen alle Nachbarn mit ihren Kindern. Wir saßen, quatschten, spielten, lachten. Wunderschön! So habe ich mir das erträumt. Ich musste mich ein bisschen zusammenreißen, nicht alle paar Minuten zu sagen: "Ist das nicht herrlich?!" Aber gedacht habe ich es pausenlos.

Freitag, 27. Februar 2015

Kindermund mit drei-einhalb

Auch wenn mein Sohn im Moment ein bisschen schlecht gelaunt ist, so gibt er trotzdem noch lustige Dinge von sich.

Am Valentinstag(!) hatten mein Mann und ich uns morgens vor dem Frühstück über eine Nichtigkeit in die Haare bekommen. Noch aufgewühlt wollten wir uns gerade an den Tisch setzen, als Lieschen dringend eine neue Windel brauchte... Ich stürmte als mit ihr im Arm davon (eventuell klappte auch eine Tür schwungvoll zu). Le Petit sah Papi an und sagte:"Mamis Nerven, oder?" (Woher hat er das??)
mein Mann:"Ja!"
Le Petit:"Ich nerv nich'."
Beide kauen am Brötchen herum und schauen in den Garten. Männerschweigen.
Le Petit:"Schönes Wetter heute."

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Manchmal schauen wir Abends auf Kika noch Wickie an. Das finden sowohl Le Petit (und Lieschen) als auch mein Mann und ich witzig. Letztens fanden die Wikinger magnetische Steine.
Ich zu Le Petit: "Schau mal J., wie die aneinander kleben. Was klebt denn auch so?"
Le Petit: "Hmmm, Lutschbonbons?"
ich: "Ähm ja, aber ich meine die Magneten bei uns am Kühlschrank."
Le Petit: "Oder Kleber, der klebt auch!"
Äh ja, ich glaube, er hat's nicht verstanden :-)

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Beim Frühstück, er isst Haferflocke, die "Kraft geben".
"Und wenn ich mal groß und stark werde, dann bin ich Busfahrer. Oder Straßenbahnfahrer. Oder Eisenbahnfahrer. Oder Polizist!"
Schon witzig, dass alle Kinder das gleiche werden wollen. Zumal wir zu den genannten eigentlich gar keinen Bezug haben.
(Immerhin, der 6-Jährige von Freunden möchte Forscher werden. Brav.)

Donnerstag, 26. Februar 2015

Aller Anfang ist schwer

Nachdem ich mich Aschermittwoch zum Experiment Vegetarismus entschied, wurde es gleich am nächsten Tag wieder torpediert. Mein Sohn blieb krank daheim. Abends sollte es deswegen eine schöne Gemüsesuppe geben, damit er wieder zu Kräften kommt und der Rest der Familie gesund bleibt. Ich ging also mit ihm einkaufen (zum Glück passt er noch in die Kindersitze der Einkauswagen, er hing so durch). An der Wursttheke bekam er ein Stückchen Lyoner (ich mag das, wenn die Kinder ein Scheibchen bekommen). Krank wie er war, wurde ihm aber direkt  darauf sehr schlecht. Und ich stand dann da, mitten in der Kaufhalle mit einer Scheibe Wurst in der Hand. Kurzentschlossen landete sie einfach in meinem Mund. Fehlgeschlagen Nummer 1.
Das Wochenende haben wir bei Freunden in Potsdam verbracht, die erst vor kurzem umgezogen sind. Es war ein schönes Beisammensein und zum Abendbrot gab es ... Lauch-Hackfleischsuppe. Habe ich auch erst nach einigen Löffeln gemerkt. Anfangs versuchte ich dann noch um das Hackfleisch herum zu essen. Aber mit einem zappelndem Lieschen auf dem Schoß wurde mir das dann zu viel und ich habs einfach mitgegessen. Fehlgeschlagen Nummer 2.

Ansonsten ist in dieser Woche irgendwie der Wurm drin. Le Petit hat schlechte Laune und möchte nicht aufstehen, sich nicht anziehen (das haben wir eigentlich schon aufgegeben), wehrt sich, wenn wir ihn anziehen, will nicht in den Kindergarten, nörgelt und jammert auf dem Rückweg, beim Abendbrot, beim Schlafanzug anziehen. Er hat einfach schlechte Laune. Und das macht mir schlechte Laune. grummel...
Auch auf Arbeit läuft es seltsam. Ab Montag haben wir einen neuen Chef. Statt einer Lehrstuhlvertretung gibt es jetzt einen Professor. Es gibt viel Aufregung, Sorgen und schlechte Gedanken. Ich möchte mich dem nicht anschließen, sondern mir selber ein Bild machen. Was bringt der Montag wohl?
Zuletzt bin auch ich selbst flatterhaft und schlecht gelaunt. Es reicht nur wenig, dass ich meine Stimme erhebe und meinem Ärger Luft mache.
Hoffentlich kann die Frühlingssonne die allgemeine Stimmung ein bisschen aufpeppen.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Ein Experiment

Ich esse gerne Fleisch. Oder auch Wurst zum Abendbrot. Ich bin eine große Frostbeule und insbesondere im Winter ist mir Frischkäse zum Abendbrot einfach zu kalt. Ich trinke auch gerne warmes Wasser... Nun ja, deswegen habe ich Abends oft und gerne Wurst auf dem Brot. Aber auch Grillfleisch oder Gebratenes oder Hühnersuppe mag ich sehr. Jetzt will ich ein Experiment wagen.

Schon länger überlege ich mich mal vegetarisch zu ernähren. Milch, Butter, Käse und Eier sind erlaubt, aber kein Fleisch. Es reizt mich zu erfahren, wie es ist sich über längere Zeit vegetarisch zu ernähren. Bislang konnte ich mich dazu jedoch nicht aufraffen. Nun will ich diese Fastenzeit einmal nutzen, um auf Fleisch und Wurst zu verzichten. Meine Familie beziehe ich nicht mit ein. Ich koche weiterhin so wie bisher, picke mir dann aber die Fleischstückchen raus. Ist also ein bisschen geschummelt, da mein Gemüse dann wohl Seite an Seite zu einem Stückchen Schwein schmurgelte. Naja, das kann ich akzeptieren.
Gerne würde ich die Zeit aber auch nutzen, um neue Rezepte kennenzulernen. Vegetarische Rezepte für leckere, zufriedenstellende, vollwertige Mittagessen, sowie vegetarische Brotaufstriche. Was kann man als Quasiersatz verwenden? Damit meine ich jetzt nicht Soja, sondern andere Alternativen. Dinge, die dem Essen den gewissen Kick geben. Nüsse? Hmm, aber wie?
Ich freue mich über eure Kommentare und Vorschläge und werde weiter von meinem Experiment berichten.

Ganz besonders würde ich aber vier Blogger nach ihren vegetarischen Lieblingswinterrezepten für warmes Essen und oder Brotauftrische fragen und richte mich dafür an:


P.S.: Gerade fällt mir ein, dass wir vor einem Jahr Freunde besucht haben, die sich vegetarisch ernähren. Dabei wollte ich auch schon einmal das Experiment vegetarisch ernähren starten, aber es verlor sich dann im Alltagschaos. Jedenfalls war das ebenfalls im Februar.

Dienstag, 17. Februar 2015

Fasching

Diese drei Optionen standen Le Petit gestern offen: Clown, Handwerker oder Feuerwehrmann.
 Überaschenderweise hat er nämlich Sonntag Abend erklärt, er würde sich gerne als Clown verkleiden, so wie seine kleine Freundin. Nach einem kleinen Schreck, fiel mir dann das passende Outfit ein. Und so zog ich möglichst bunte Kleidung aus seinem Schrank, nähte noch eine Blume auf sein T-Shirt, malte ihm eine rote Nase und rote Wangen und gelte seine Haare nach oben und in alle Richtungen. Tadaa, ein Clown. Er war sehr zufrieden.
Heute morgen legte ich ihm ein Kleidermännchen im Badezimmer zurecht und nachdem er schlecht gelaunt reinkam, lachte und gluckste er und zog sich alleine an. Das hatten wir schon eine ganze Weile nicht mehr. Besonders niedlich, wie er lachend seine Unterwäsche nahm und mit den Worten "Die Unterhose!" anzog. Lieschen ging als Erdbeere. Eindeutig oder? 
Ich denke, beiden hat es gefallen. Ein Freund von Le Petit ging übrigens als Fee.
Leider nur vom Handy aus photografiert.




In der Ecke hinter meinem Sohn soll mal meine Nähecke entstehen! Jupidu!