Freitag, 19. April 2013

Mist!

Gestern habe ich mein Handy doch glatt verloren. Ich habe mit Le Petit die wunderschöne Sonne und Wärme bei uns am Fluss genossen. Wir prüften die Kälte des Wassers mit unseren Füßen und ließen Sand durch die Zehen rieseln. Wir haben Stöckchen in den Fluss geworfen, die dann weiterschwammen, und nassen Sand. "Platsch" machte es jedes Mal oder auch "Dats", wie mein Kleiner meinte.
Als ich ihn im Anschluss wieder in den Anhänger setzte, legte ich mein Handy nur kurz auf meine Fahrradtasche und vergaß es dann da. Irgendwo auf der Fahrt ist es dann wohl runtergefallen. Zu Hause fiel es mir dann auf. Aber bei einem Anruf Nummer bekam ich schon die Mailbox. Wie ich später festgestellt habe, wurde erst noch die SIM-Karte leer telefoniert und anschließend das Handy ausgeschaltet (sicherlich um eine andere Karte zu benutzen). So ein Mist! Ich fühle mich doch ziemlich schutzlos und nackt so ohne Handy. Sowohl mein Mann, als auch die Kinderkrippe können mich nur auf dem Festnetz im Büro erreichen und ich kann unterwegs gar niemanden mehr erreichen.
Der "Finder" meines Handys wird sich gefreut haben. Wie sich herausgestellt hat, ist mein doch schon betagtes Handy immer noch zwischen 70 und 100 Euro wert.
Hmpf.

Dienstag, 16. April 2013

"Ein kleines Softeis...

...ist wohl doch zuviel für Le Petit." meinte mein Mann heute Nacht lakonisch, nachdem sich Le Petit strategisch günstig zwischen Gitterbett und Wand übergeben hatte.
Jaha...

Montag, 15. April 2013

Zum ersten Mal

- bin ich heute mit dem Rad zu meiner neuen Arbeitsstelle gefahren,
- habe ich mein neues Türschild gesehen,
- verwendete ich Windows nach langer, langer Zeit wieder (und vermisse Linux!),
- bin ich jetzt offiziell in der Verkehrwissenschaft.

- habe ich heute mein neu-genähtes Kleid ausgeführt.

Alles sehr spannend.

Freitag, 12. April 2013

Komm lieber Mai

und mache, die Bäume wieder grün.
Vor ein, zwei Jahren hab ich mal mit meiner Mutti gemutmaßt, warum eigentlich der Mai erst die Bäume grün machen soll. Schließlich treiben schon im März die Knospen aus und die ersten Blätter sind zu sehen. Sie meinte damals (damals!), dass wahrscheinlich gemeint ist, dass im Mai die Bäume erst so richtig grün und voller Blätter sind. Ich meine heute, dass das Lied wohl einfach in einem Jahr wie diesem geschrieben wurde. Es ist Mitte April und die Bäume haben keine aufgegegangenen Blattknospen. Kein einziger!
Naja, jetzt ist das Wetter ja auch nicht mehr Smalltalk, sondern politisch oder so, wo klar ist, dass der lange Winter ein erstes Anzeichen des Klimawandels ist. (Ich als Physiker habs ja immer gesagt, aber auf mich hört ja keiner).

Ansonsten ist jetzt tatsächlich alles in Sack und Tüten. Ich habe heute meinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben (geht ja auch erst am Montag los, ja, die Uni ist auf zack! *Ironie*). Schön, dass das endlich abgehakt werden konnte. Jetzt erst einmal Wochenende und mein letzter freier Freitag.

Donnerstag, 11. April 2013

Ein Waschtisch

Nachdem Le Petit mittlerweile schon anderthalb Jahre ist, könnte er sich - unserer Meinung nach - auch langsam mit dem Gedanken anfreunden, sich selber zu waschen und die Zähne zu putzen (irgendwann dann...). Zum Händewaschen haben wir ihn bisher immer zum Waschbecken hochgehoben. So richtig zufrieden war ich damit allerdings nicht. Erstens geht das ganz schön auf den Rücken und zweitens braucht er dafür immer Hilfe. Eine Fußbank finde ich für ihn ein bisschen zu kippelig.
Ich hatte jedoch immer noch den Waschstuhl von Frau Liebe im Hinterkopf. Irgendwann habe ich meinem Mann mal davon erzählt und er war - zu meiner Überaschung - von der Idee sofort begeistert. Ich habe also vom Flohmarkt eine Emailleschüssel (ich wollte jetzt erst 'eMail) schreiben) mitgebracht und mein Mann hat einen Waschtisch zusammengezimmert, gebeizt und lackiert. Nun hat Le Petit seinen eigenen Bereich zum Hände waschen, zum Bettfertig machen und Zähne putzen (keine Angst, er kann das noch nicht alles selber...)
Mit eigenem Zahnputzbecher und eigener Seife ("Blubb, blubb!" - "Ja, J., das ist ein Fisch.")



Achtung, ich soll extra darauf hinweisen, dass der Tisch gezapft ist! Keine Nägel, keine Schrauben. Coole Sache! Und sieht schick aus!


Runde 2 und 3

Ich würde sagen, dass sowohl Runde 2


als auch Runde 3


ebenfalls an mich gehen. Und lecker sind sie! Besonders das erste Stück warmes Brot mit Butter ist ein Genuss. Gewürzt habe ich die ersten beiden Brote (mit Salz und) gemahlenem Kümmel. Das mögen wir sehr. Ergibt einen tollen würzigen, ruhigen Geschmack. Beim letzten habe ich Mal Kräuter der Provence hinzugetan. Auch sehr lecker. Insbesondere habe ich wenig genug genommen, damit sie nicht so hervorstechen, aber hintgründig trotzdem zu schmecken sind.
Das zweite Brot habe ich nur mit Sauerteig gebacken, ohne Hefe, und es ist total schön aufgegangen. Leider hatte ich aber vergessen vom Sauerteig etwas abzunehmen, sodass Nummer 3 mit einem neuen Sauerteigansatz und wieder Hefe gebacken wurde.
Ich habe immer gleich zwei große Brote geformt und eines dann eingefroren. 60°Nord hat vor kurzem genähte Brotbeutel vorgestellt. Die Idee habe ich aufgegriffen und friere das Brot jetzt in neuen Stoffbeuteln ein. Unser aktuelles Brot verschwindet seitdem auch nicht mehr in der Plastiktüte, sondern einem Brotbeutel. Das ist schon einmal eine Vorbereitung auf unseren neuen Küchenschrank, in dem das Brot einen Ehrenplatz bekommt =)

Mit dieser Woche geht meine freie Zeit allerdings ihrem Ende zu, sodass es fraglich ist, ob ich weiter dazu komme ab und an ein Brot zu backen.

Dienstag, 9. April 2013

Ein letztes Mal

Ein letztes Mal bin ich heute die Weg zu meiner alten Arbeitsstelle gefahren. Vorbei an dem großen Park und am Stadion zur Uni. Ein letztes Mal habe ich mein Fahrrad hinter dem Institut geparkt, mir einen Kaffee geholt, ein letztes Mal am Computer angemeldet. Ich habe meine Belegexemplare für die Unibibliothek gedruckt und binden lassen. Noch einmal in der Mensa gegessen und letztendlich meinen Schreibtisch geräumt. Ein bisschen melancholisch war ich, aber nur kurz. Ich freue mich auf die neue Stelle.

Tschüss Teilchenphysik, hallo Verkehrswissenschaften.

(Vor zehn Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich mich mal von der Teilchenphysik mit Freude lossagen würde.)