Donnerstag, 13. November 2014

(Fast) ein Tag auf der Baustelle

Endlich ist es soweit, dass wir auch etwas anpacken dürfen. Am Montag haben wir begonnen die Garage zu pflastern. Den heutigen Tag habe ich genutzt, um ein bisschen weiter zu arbeiten. Nicht so einfach in den Tag einzugliedern, aber ich habe eine prima Lösung gefunden. Morgens durch die Novemberstimmung Le Petit in den Kindergarten gebracht und dann mit dem Lieschen im Anhänger gleich zum Haus weitergeradelt. Was bin ich froh um das Pimpen der Fahrräder durch meinen Mann, sodass sie nun motorisiert sind. Die heutige Strecke fasste gleich mal 30 km und das ist keine Ausnahme. Mit dem Anhänger strampelt man da schon ganz schön. Am Haus angekommen, haben wir es ein bisschen beäugt und die Monteure und Bauarbeiter gesprochen. Anschließend sind das Lieschen und ich zu Ikea gefahren. Wir haben uns umgeschaut, zu Mittag gegessen und Kaffee getrunken und ein paar Kleinigkeiten erstanden. Während mein Mädchen dann ihren Mittagsschlaf im Anhänger hielt, konnte ich an der Garage weiterarbeiten. Es war anstrengend, aber es macht Spaß. Nach einer Weile bekam ich auch Unterstützung von meinem Mann. Nach dem Mittagsschlaf hat das kleine Mädchen noch ein bisschen in der Garage gespielt, bis wir uns dann wieder auf den Weg durch den November machten, um den Großen - Le Petit (hehe) - zu holen. Ein schöner, erfüllender Tag. Ich bin dankbar für das schöne Novemberwetter. Etwas trüb, neblig, mit goldenen Blättern von Linden, Weiden und Birken. An der Elbe war es ganz still.
Zum großen 25 jährigen Jubiläum der Maueröffnung letztes Wochenende haben wir tatsächlich die ehemalige Grenze überquert. Wir haben übers Wochenende meine Schwiegereltern besucht, um den Geburtstag meine Schwiegervaters zu feiern. Es war schön, aber kurz. Pessimistisch gesehen haben wir Donnerstag eingepackt, Freitag ausgepackt, Samstag wieder eingepackt und Sonntag wieder alles ausgepackt. Zudem haben wir Freitag und Sonntag den Tag auf der Autobahn verbracht, die 630 km abwärtszählend. Aber so will ich nicht denken. Le Petit hat sich unheimlich gefreut, seine Großeltern wieder zu sehen und wir hatten eine wirklich schöne Zeit.

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