Donnerstag, 16. Januar 2014

Etwas Gutes tun

Die Nacht war ein bisschen durchwachsen. Mein kleines Mädchen hat den Schnupfen ihres großen Bruders übernommen. Vielleicht lag es daran, dass sie in der Nacht alle zwei Stunden aufwachte und dazwischen nur sehr unruhig und nur auf mir schlief. Dementsprechend war ich heute früh ein bisschen gerädert. Ich habe mich kurzentschlossen gegen meinen geplanten Besuch bei IKEA entschieden und blieb stattdessen zu Hause. Nachdem meine zwei Männer das Haus verlassen hatten, vebrachte ich den gesamten Vormittag auf dem Sofa. Ich döste vor mich hin (die Kleine immer noch permanent, symbiotisch an mir dran), starrte Löcher in die Luft oder hörte dem Radio zu. Kurz - ich habe nichts gemacht. GAR NICHTS (eigentlich kann ich das gar nicht), nicht einmal gestrickt. Nach einem schnellen Mittag, das Baby frisch gestillt und gewickelt, habe ich mir einen zimtigen Milchkaffee gegönnt und bin mit dem Kinderwagen durch den nahen Park geschlendert. Ohne Stechschritt und Eile bin ich gemütlichst durch den Nieselregen spaziert. Das tat unglaublich gut und ich denke, ich bin für die nächste Nacht gewappnet =)

1 Kommentar:

  1. GAR NICHTS - klingt nach "genau das Richtige" :-)
    Obwohl - du hast schon etwas getan: nämlich dafür gesorgt, dass es dir gut geht! Das ist sicher as Beste, was du für dich, deine Kleine und die ganze Familie tun kannst. Wann immer sich die Gelegenheit bietet (die nächste schlafarme Nacht kommt bestimmt...).

    AntwortenLöschen