Dienstag, 21. Januar 2014

Ein Tag im Januar

Inspiriert von Maria vom Kreativberg schreibe ich heute einmal über meinen Tag im Januar.
Obwohl ich aus besonderen Gründen nun doch wieder die Nacht im Schlafzimmer verbringe, verläuft sie ausgesprochen ruhig. Die Stillpausen wecken meinen Sohn nicht vollständig auf und er guckt nur einmal verschlafen zu uns rüber. Erst gegen 5 kommt er in unser Bett gekrabbelt. Die Kleine schläft auch in ihrem Hängebettchen und nicht permanent an mir dran (was auch schön ist, aber ich kann mich dann halt nicht mehr bewegen). Nach dem letzten Stillen müssen wir dann auch aufstehen. Ich gehe schlaftrunken in die Küche und bereite unsere Haferflocken zu, die wir heute mit eingelegten Stachelbeeren aus Schwiegermutters Garten essen - ein Genuss. Das Frühstück verläuft friedlich. Bald darauf machen sich meine beiden Jungs auf den Weg. Ich bleibe mit dem kleinen Mädchen zu Hause und wickle sie erst einmal und kümmere mich um die Betten und die Küche. Anschließend drehe ich eine kleine Bloggerrunden und informiere mich über diverse Stricktechniken für eine anstehende Mütze. Die Kleine wacht wieder auf und ich wickle und stille sie. Im Flur befreie ich die Kommode endlich von dem ganzen Briefkram, der sich darauf angesammlt hat. Ich suche drei Karten für angekündigte Babys im Freundeskreis raus und bastele ein kleines Mobile über den Wickeltisch aka Waschmaschine. Anschließend suche ich endlich alle Unterlagen, die ich an die Krankenkasse schicken muss.
Kurz bevor ich mir ein schnelles Mittag machen möchte, wacht mein Mädchen wieder auf - also nochmal wickeln und stillen. Mein Mittag genieße ich vor dem Laptop, gucke noch einmal ins Bloggerland und drucke den Antrag fürs Kindergeld aus. Mit dem Baby auf dem Bauch lege ich mich ein bisschen hin, bis das Handy klingelt. Danach ist irgendwie zum Schlafen auch nicht mehr genug Zeit. Ich stricke noch ein bisschen, bevor ich die Sachen packe, um Le Petit aus der Krippe zu holen. Nocheinmal wickeln und stillen und los geht es. Wir nehmen den Fahrradanhänger, in den beide Kinder passen, fahren aber mit der Straßenbahn. Nach meinen heutigen Erfahrungen ist das jetzt aber wirklich das letzte Mal, dass ich mit dem Anhänger in der Bahn fahre. Irgendwann kommen wir endlich in der Krippe an. Le Petit lässt sich überreden, doch noch in seine Sachen zu schlüpfen und zurück geht es wieder mit der Straßenbahn. Wir kaufen noch ein Brot und Yufka-Blätter für Börek, das wir demnächst nach diesem leckeren Rezept machen wollen. Eine ganze Stunde nach vereinbarter Zeit treffen wir bei einer Freundin ein. Dort warten und spielen schon die anderen Kinder und wir Mütter quatschen. Ich bin ein bisschen durch den Wind. Danach packe ich beide Kinder wieder in den Wagen - nein, Le Petit möchte laufen und wir gehen nach Hause, wo uns mein Mann empfängt. Wir essen den aufgewärmeten Kartoffelauflauf von gestern noch einmal, heute schmeckt er viel besser. Anschließend scheucht mein Mann den Jungen durchs Bad und liest ihm noch eine Geschichte vor (sonst lese ich die Geschichte). Ich stille.... anschließend wickle ich das Baby und kleide sie komplett neu ein, da sie ihren Pullover vollgespuckt hat.
Jetzt am Abend werde ich noch ein bisschen stricken (eine Zwergenmütze für ein befreundetes Baby) und dann ziemlich bald (im Schlafzimmer...) ins Bett fallen.

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