Freitag, 13. Dezember 2013

Vier Freunde

Ich werde immer mal wieder auf die paar wenigen genähten Sachen angesprochen, die Le Petit so trägt. Insbesondere seine blaue Sternenmütze. Im Herbst habe ich mich deswegen mal hingesetzt und für vier befreundete Kinder in seinem Alter ebenfalls Mützen genäht. Absolutes Recyclingprojekt, das waren alles mal T-Shirts von mir.
So sind diese kleine Zwergenmützchen nach Schnabelinas Anleitung entstanden. Innen sind sie andersfarbig und können auch gewendet getragen werden (obwohl dann allerdings das Label eventuell an der Wange kratzt). Ich freue mich jedes Mal total, wenn ich die Kinder mit ihren Mützen sehe (höhö, ich denke gerade an "Da hat man was eigenes, da hat man sein Jodeldiplom.") Aber was eigenes hab ich zum Glück ja schon selbst. Manchmal träume ich ein bisschen davon, Selbstgenähtes zu verkaufen, wie es so viele machen. Bedenke ich dann allerdings die Zeit, die ich brauche, um das zu nähen (so im Vergleich zu anderen), dann komme ich von dem Gedanken doch wieder ab. Da arbeite ich dann doch lieber in meinem eigentlichen, spannenden Beruf weiter.


Kommentare:

  1. Schöne Mützen! Die sind wirklich süß. So eine Schnabelina-Zwergenmütze hat unser Minimädchen auch zwei Winter lang getragen. Was das Verkaufen betrifft, ist es wirklich nichts für den Lebensunterhalt. Den zeitlichen Aufwand bezahlt einem keiner angemessen, denn dann müssten die Sachen sehr teuer sein. Ich verkaufe manchmal was, weil ich gefragt werde. Das sind dann individuell abgestimmte Wunschstücke, so machts Spaß. Und damit ich mir damit nicht mehr schade als nutze, ist das ordnungsgemäß angemeldet. Müsste es fürs Essen reichen, würde ich aber gnadenlos verhungern. Nur schnell schnell, damit die Menge stimmt -da wär dann auch die Freude am Nähen weg.

    Liebe Grüße,
    Doro

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    1. Hallo Doro, vielen Dank für deine Erfahrungen. Du hast vollkommen Recht. Man sollte mit Freude nähen und verschenken oder verkaufen. Sonst ist es irgendwie auch sinnlos.
      Liebe Grüße,
      Kathrin

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