Dienstag, 27. August 2013

Entspannt zurück

Seit Sonntag sind wir wieder entspannt aus dem Urlaub zurück. Aufgrund des Schreckereignisses sind wir erst einen Tag später als geplant aufgebrochen. Dafür erwartete uns ein wunderschöner Bauernhof mit einer netten Familie am Tegernsee. Die Unterkunft war wirklich ein Glücksgriff. Wir hatten ein schönes Zimmer, das uns aufgrund der Aufteilung auch ermöglichte Abends noch zu lesen oder Fernzusehen, während Le Petit schon schlief. Meist haben wir Abends die Zeit noch so lange auf dem Balkon verbracht, bis es kühl und dunkel wurde. Le Petit hatte seine helle Freude an dem Bauernhof. Es gab Kühe, Hühner, Enten und Katzen (die fand er besonders spannend). Außerdem einen ganzen Fuhrpark an kleinen Traktoren für Kinder =) Auf dem Spielplatz mit Kamikazetrampolin (jedenfalls für wilde Zweijährige) gab es auch ein kleines Spielhäuschen, in das er sich liebend gerne reinsetzte oder aus dem er irgendwelchen Krimskram anschleppte.
Wir waren viel Wandern, haben eine Seerundfahrt gemacht und waren baden. Ein herrlicher Urlaub!
 
Seit gestern sind wir also wieder im Alltag, wie ich tatsächlich schon gestern Abend erschöpft festgestellt habe. Dafür ist mir aber auch aufgefallen, weshalb mich der frühe Abend so auslaugt. Sobald ich mit Le Petit in der Wohnung bin, fange ich an, alles gleichzeitig zu machen. Le Petit geht aufs Töpfchen, ich ziehe ihm die Hosen aus, stopfe gleichzeitig die Wäsche in die Waschmaschine, lege Le Petits Kleidung für den nächsten Tag raus und versuche den Sand aus dem Flur zu kehren, der aus seinen Schuhen rieselte. Jede noch so kleine Sekunde, die sich auftut, hetze ich irgendwo hin, um möglichst alles schnell erledigt zu bekommen. Ich denke, dass das nicht nur mich erschöpft, sondern auch Le Petit nervt, wenn ich jede Sekunde woanders hin laufe. Permanent denke ich an die Dinge, die ich gleich noch schnell machen möchte. Wenn ich das alles in etwas mehr Ruhe mache (ich glaube nicht, dass es so viel länger dauern würde), dann bin ich Abends eventuell nicht so kaputt? Ich werde es mal drauf ankommen lassen. (Ich merke außerdem gerade, dass jetzt Posttitel überhaupt nicht mehr dazu passt...) :-)

Kommentare:

  1. Ich freu mich, dass Euer Urlaub so schön war. Ich hoffe, dein Mann hat sich gut erholt von seinem Fahrradunfall. Ich hab grad erst davon gelesen und überlege, ob ich mir morgen gleich einen Helm kaufen gehe. Jedenfalls vor meiner nächsten Radfahrt...
    Ich finde den frühen Abend auch oft anstrengend. Es sind einfach alle schon müde, die Kleinen und die Großen. Oft hilft es uns, einfach alles im Haushalt liegen zu lassen und uns ganz den Kindern zu widmen oder vielleicht sogar noch einmal kurz raus zu gehen. Am nächsten Morgen hab ich viel mehr Energie, die Lage in der Wohnung wieder unter Kontrolle zu bringen.
    Alles Liebe, Katharina

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    1. Hallo Katharina,
      ich war schon vor dem Unfall ein Verfechter des Helmtragens, jetzt kann ich dem nur noch mehr zustimmen. Helm ist einfach sicherer.
      Dein Vorschlag ist an sich super, bloß habe ich früh für Haushalt keine Zeit, da ich nach dem Frühstück auch gleich auf Arbeit fahre oder den Sohn in die Krippe bringe. Manchmal nehme ich mir noch ein bisschen Zeit, um Wäsche aufzuhängen, aber für mehr habe ich früh dann leider auch keine Geduld. Ich bin froh und sehr dankbar, dass mein Mann und ich den Haushalt zusammen schmeißen =)
      Liebe Grüße,
      Kathrin

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