Dienstag, 2. April 2013

In den Schlaf finden oder eben nicht

Unglaublich, gerade eben habe ich meinen Sohn über einen Stunde "in den Schlaf begleitet", wie manche Mütter sagen würden. Aus meiner Sicht saß ich neben ihm, legte ihn gefühlte tausend Mal wieder hin und hielt Händchen. Ja, Händchen halten ist süß und es ist auch total schön anzusehen, wie einem Kind langsam die Augen zufallen und es in den Schlaf gleitet. Aber ich muss mir das nicht jeden Tag ansehen, vom kalten Schlafzimmerboden aus, eine ganze Stunde lang. Wenn mein Mann Le Petit ins Bett bringt, legt er ihn hin, singt zwei Schlaflieder, sagt Gute Nacht und geht raus. Probiere ich das, dann ist Drama angesagt. Sein Kuschelschaf fliegt aus dem Bett und anschließend wird herzzerreißend danach gerufen. Bleibe ich da und schimpfe, wenn er dauernd wieder aufsteht, dann lacht er und denkt, es sei Spaß! Uff, so kann es nicht weitergehen. Ich habe danach einfach keine Energie mehr und der Tag ist gelaufen. Ich wollte eigentlich endlich ein Kleid für mich zuschneiden. Jetzt bin ich zu müde und lustlos.

1 Kommentar:

  1. Das ist bei uns genauso. Dann gehe ich mit dem Versprechen "Papa kommt gleich nochmal" raus und 5 Minuten später geht mein Mann ins Kinderzimmer und sagt nochmal kurz Gute Nacht. Meistens funktioniert das.

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