Freitag, 25. Januar 2013

In Zeiten des abnehmenden Lichts

So hieß das Buch, das ich unlängst gelesen habe. Und eigentlich habe ich davon auch ein schickes Foto gemacht. Das befindet sich jetzt auf meinem Handy. Das Kabel ist natürlich nicht greifbar. Bevor aber dieser Post mal wieder längst outdated ist, nur weil ich es nicht schaffe Handy, Computer und Kabel gleichzeitig an einem Ort zu vereinen, um einen schicken Post MIT Foto zu veröffentlichen, ja also bevor das alles verloren geht, kommt der Post jetzt ohne Bild, aber dafür mit Link.
Das Buch ist von Eugen Ruge. Muss man nicht kennen, denn es ist sein Erstlingswerk, dafür aber gleich mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden. Nachdem ich die letzte Woche ja dank Krankheit (ja, ganz toll) ausreichend Zeit zum Lesen hatte, ist es auch schon ausgelesen. Es hat mich von Anfang an fasziniert und gefesselt. Sein Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut. Die Geschichte einer Familie wird nicht chronologisch erzählt, sondern springt zwischen verschiedenen Jahren und Erzählsichten. Mal spielt es in der DDR, mal im Ural und mal in Mexiko (witzig, ich dachte fast die Hälfte des Buches lang, das sei auf Kuba, nur der Erwähnung des Pazifik hat mich dann doch stutzig gemacht. Ich habe mich auch gewundert, dass die aztekische Kultur auf Kuba so ausgeprägt war...). Im Klappentext wird das Buch als Der große DDR-Buddenbrooks-Roman beschrieben. Ich finde, das passt ganz gut. Zumal ich die Buddenbrooks auch großartig fand. 

Von meiner Seite her ist das Buch auf jeden Fall zu empfehlen. Der Stil ist sehr nett. Nach dem Auslesen des Buches passiert es mir jedes Mal, dass ich die Geschichte im Kopf weiterspielen lasse. Mit dem Schreibstil des Autors. Das kann ich gar nicht steuern. Wenn ich Abends im Bett liege, spuken mir die Sätze weiterhin durch den Kopf. Jetzt verblasst es langsam - Zeit für ein neues Buch, würde ich sagen.

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