Dienstag, 25. September 2012

Åland: Zahlen und Fakten

Wir sind in 4 Wochen 550 km gefahren. Das ist keine Strecke, aber der Urlaub sollte auch kein Fahrradurlaub werden. Vielmehr war das Fahrrad unser Transportmittel.

Wir haben:
  • 12 mal gezeltet, davon 4 mal auf einem Campingplatz, sonst an kleinen Bootsanlegern, kleinen Häfen oder Badestränden (meist mit Erlaubnis)
  • 14 mal mit festem Dach über dem Kopf geschlafen, unter anderem in einer kleinen Pension, in einem kleinen Mökki und in einer Jugendherberge
  • 6 mal auf einer Fähre geschlafen
Dinge, die wir umsonst mitgenommen haben:
  • meine Fahrradhose (ich hatte lieber meine Wanderhose an)
  • die Angel (uns fehlte nämlich der Haken)
  • ein zweites Fahrradshirt für meinen Mann
  • Handschuhe für Le Petit (ich hätte sie ihm Nachts sehr gerne angezogen, aber wie ich feststellen durfte, findet er, das seien Werkzeuge des Teufels oder so. Warum sonst hat er sie mit einer Wut und einem Krakeele von seinen Händen gezerrt und partout nicht drauf gelassen? Sehr süß und niedlich war das Abzerren. Die Handschuhe sind mit einer Schnur verbunden, die ich durch den Wäscheschnipsel im Hals gezogen habe. Wenn er versucht hat einen Handschuh abzuzerren und wegzuwerfen, dann rutschte der andere Ärmel hoch, was ihn noch mehr aus dem Konzept gebracht hat. Armer, kleiner Le Petit!)
Dinge, die wir vergessen haben mitzunehmen:
  • Toi, toi toi, zum Glück nichts!

Verloren:
  • Zwei Nuckel/Schnuller. Zum Glück hatten wir drei Stück mitgenommen. Einer ist übrigens einfach so im Zelt verschwunden. Bin gespannt, wann wir den in einem Schlafsack oder sonst wo wieder entdecken, denn einfach in Luft auflösen kann er sich wohl nicht.

Hinzubekommen:
  • Drei (!) Backenzähne und zwei Schneidezähne. Wow, ganz schön viel. Wahrscheinlich war auch das manchmal der Grund, wenn Le Petit weinerlich war.

Wir haben es geschafft, dass in diesen vier Wochen keiner von uns krank wurde, es keinen Unfall gab und nichts unwiederruflich kaputt gegangen ist. Dafür bin ich sehr, sehr dankbar!
Auf der Rückfahrt allerdings war die Klimaanlage der Fähre so schlecht abgestimmt, dass es in unserer Kabine sehr gezogen hat. Le Petit hat sich dabei leider sehr erkältet. Schon witzig, dass er in den vier Wochen fast ununterbrochenem Draußen-Sein nie krank geworden ist.
Unser geliebtes, kleines, zuverlässiges Drei-Mann-Zelt hat leider durch eine heftige Windböe ebenfalls einen Knacks wegbekommen. Eine Stange ist angebrochen, konnte aber noch repariert werden. Es ist noch benutzbar, bevor wir uns wieder auf große Tour machen, müssten wir uns aber ein neues kaufen. Sehr, sehr schade, denn wie schon erwähnt, war es uns ein treuer Begleiter seit einigen Jahren. Und das obwohl nicht Hilleberg oder sonst irgendeine Super-Duper-Outdoorfirma und trotzdem leicht und vor allem klein zu verpacken und geräumiger Innenraum. Ich werde es sehr vermissen.
Unser treues Zelt in der Abendsonne.



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