Dienstag, 7. August 2012

Tagebuch = Tagebuch?

Eigentlich habe ich diesen Blog hier eröffnet, um ein bisschen Tagebuch für mich und meine Familie zu führen. Ich habe schon des öfteren gerne Tagebuch geführt. In den letzten drei Jahren kam das allerdings sehr in Vergessenheit. Was wirklich sehr schade ist, denn ich schmöker gerne ab und zu in den alten Seiten und erinnere mich an meine Gefühle und Stimmungen damals. Der Blog schien mir eine schöne Gelegenheit damit endlich wieder anzufangen. Zudem kann ich auch noch Labels hinzufügen, mein Leben ein bisschen mehr in Statistiken betrachten und Bilder und Links in die Einträge kopieren.

Tja, aber irgendwie ist es eben doch nicht ganz Tagebuch. Ich freue mich auch auf Leser von ausserhalb, auf Kommentare zu meinen Einträgen. Aber genau dann beginne ich, die Einträge zu zensieren. Ich möchte nicht über alles Private und Intime bloggen. Ich möchte nicht, dass man über meine Sorgen, meinen Arbeitsstress und meine Ängste öffentlich lesen kann. Ist ja klar. Bloss dann ist es ja kein Tagebuch mehr oder?

Ich glaube, ich muss mich an diesen Blog noch ein bisschen gewöhnen. Ich will mich nicht verstellen, die Einträge so zurecht biegen, dass ich Kommentare oder Leser gewinne. Ich will auch mal darüber schreiben, dass ich beim Zahnarzt war (und das innerhalb von drei Wochen schon drei mal! oh man...).
Mal sehen, ob das alles so klappt.

1 Kommentar:

  1. Hm... das Bloggen ist eine Gratwanderung, immer wieder auf's Neue. So empfinde ich es jedenfalls. Aber ich glaube, man muss einen Weg einfach gehen, um für sich die richtige Art des Gehens zu finden.
    Alles Liebe. maria

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